128
August 1482,
Hanö Mciß ihrer Streitigkeiten wegen gütlichen Tag setzen. «S. Dein Vogt zu Baden wird Untersuchungeiniger Straffällc anbefohlen. Ucbcr die Frage, ob man die Ansprachen an das Hcrzogthnm Mailanddem Boten, welcher der Zölle wegen dahin geht, übcrbinden, oder ob man deswegen einen eigenenBoten senden soll, wird auf dem genannten Tag in Lneern ein Entscheid gefaßt werden,
I5<».
Zürich.
8. August (Donstag vor St, Lorenz),
Staatsarchiv Beru . Allgemeine eidgenössische Abschiede. It. 25N.
Um die Feindschaft zwischen den beiden Städten Straßburg und Zürich abzustellen und der Ver-dcrbnng der Lande durch Mord, Todtschlag, Raub, Brand n, s. w, zuvorzukommen, sollen die Fürstondes Bundes, der Markgraf von Röteln, desgleichen die nieder« Städte sammt gemeinen Eidgenossen ihreBotschaften zu Strasburg haben auf Mittwoch vor Bartholomäi (21, August) nächsthin. Und damit daöVcrmittlungöwerk desto eher zum Ziel führe, so soll die Feindschaft zwischen den beiden, Städten ruhenvon nun an bis auf Unser Lieben Frauen Geburt. Denen vom Niedern Bund, welche zu Baden, nichtaber zu Zürich gewesen sind, soll der angegebene Tag durch «Basel kund gcthan werden, damit sie ihreBotschaften auch dahin senden. Die Gefangenen sollen ,, ouch ruwen vnd vncrsncht bliben" bis ans dengenannten Tag, Die Boten auf jenem Tag sollen allen Fleiß anwenden, bei denen von Strasburg, n»>die Summe für Hinlegung der Feindschaft höher zu bringen. Sollte aber daö nicht zu erzielen sein, stsoll es bei der Summe von 8Wl> Gulden bleiben „der wir vns mit sampt den Pundsgenossen gcmechtigetHand". In Betreff der Anschuldigung Herrn Richards von Hohenburg gegen Strasburg, als hätte diesesfalsche Briefe, die ihm an Leib, Leben, Ehre und Gut gehen, dargelegt, soll Herr Richard von Zürichdazu angehalten werden, daß er die von Straßburg vor dem Kaiser oder den Eidgenossen bis Weihnachten„sürnämc". Der Landvogt, Graf Oswald von Thicrstcin, soll ans dem Tag zu Strasburg in eigenerPerson erscheinen. Gemeine Eidgenossen haben geordnet, daß in ihrer aller Name» Bern, Lneern n»dUri Boten schicken solle»,
157.
Stanö.
12U12, >5. August <u v, F, T->a >m '»»«st).
Die Acten fehlen. Siehe 14!» »,
15«.
L u ceru.
1 8. August (Sonntag l'Njil ^,q»»,nz.N«»i5),
Staatsarchiv Lucern: LuccrncrabschicdcsamnNnnq, N, t»7,
Boten: Zürich, Felix Keller, Bern, Wilhelm von Dicßbach, Ritter, Schultheiß; Adrian von B"benbcrg, Ritter, Lneern. Caspar von Hcrtenstcin, Ritter, Schultheiß; Peter von Meggen, AltschnlthcisUPeter Tammann; Werner von Meggen. Uri, Werner Lusscr, Schwhz. Ammann Abhbcrg, Unterwalden. Heinrich Winkelricd, Zug, Hanö Schell, Ammann, Glarns, Hermann Eckel,