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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Zuni 1481

gcfcilsct Hab". pueern habe ihn den Diamant sehen, wägen und in gleicher Größe eine Form machenlassen; es erwarte nun dieser Mann zu puccrn der Eidgenossen Antwort auf sein Kaufsbegehrcn. (55wird beschlossen, man soll ibm den Diamant um 211,tili» rbcinische Gulden feil bieten. I». Der Abtvon Wettingcn klagt, Erbard Howenhut habe mit Hülfe des Herzogs Stephan von Badern eine Schriftvom heiligen Stuhle wider ihn und sein Gotteshaus herausgebracht, welche ihm bereits verkündetworden sei. Beschluß: Dem Herzog soll geschrieben werden, daß er den Howcnbut anhalte, von seinemBeginnen abzustehen. «. Ter Rutscher wegen ist beredet, daß Zürich die zwei Gefangenen in Gewahrsam behalten und jeder Bote auf nächstem Zag zu Baden Antwort geben soll, wie in der Sache zubandeln sei, damit man solcher Pente los werde. «I. Den Boten, die nach Baden gehen, soll befohlenwerden, den Bischof von Eonstanz und den Grafen von Sulz gegen einander anzuhören. «. Bilgerivon Rciichach, des Herzogs von Oesterreich Rath, eröffnet seinen Bcglaubiguiigsbricf vom Herzog undbittet, man möchte den Herrn von Mctsch anhören: sei dieses geschehen, so wolle er dann seine ferner»Aufträge mittheilen. Der Herr von Mctsch eröffnet hierauf, cS sei zwischen der Herzogin von Mailandund ihm von seines SchwäbcrS selig, des Tigcn, wegen etwas Streit und Widerwillen entstandenDie Frau von Mailand und die Herrschaft daselbst haben ein ander Regiment angenommen und seinenvorgenannten Scbwäher wider alles Recht gefangen, ihm pcib, Hab und Gut genommen, was ihn, de»von Mctsch, gröblich berühre. Er habe das dem Herzog von Oesterreich mit betrübtem Herzen geklagt,auch der Herrschaft von Mailand auf den Papst, den Kaiser, die Kurfürsten u s. w Recht geboten,aber vergeblich. Seiner Gattin wegen könne er die Sache nicht auf sich beruhen lassen und bitte deshalbauch die Eidgenossen um ihren Beistand. Er habe sich stets als ihren Freund bewiesen und sei zudemals österreichischer Hauptmann im Etschland in der Vereinigung mit dem Hause Oesterreich inbegriffen.Wcnn vor etwas Zeit pconhard Müller, der in seinem Ramen von obbcrübrter Sache wegen bei denEidgenossen Werbung gcthan, mehr geredet hätte als jetzt er selbst, so sei ihm solches nicht besohlengewesen Dieses Gesuch des Herrn von Mctsch unterstützt sodann der herzogliche Bote, Bilgeri von Rcischacb, mit Beifügen, der Graf sei von seinem Herrn erzogen und zum Hauptmann und Burggrafen inshrol gemacht worden, es würde der Herzog sehr gern sehen, wenn die Eidgenossen dessen HülfSgesuchberücksichtigen wollten. Die Antwort wird, da die eidgenössischen Boten keine dicsfälligcn Vollmachtenhaben, auf den Tag zu Baden verschoben, t. Hans Vanz und Jörg Schäzer als Boten des Herzogsvon Oesterreich bieten dessen Vermittlung an in dem Streite zwischen den Eidgenossen und dem Kaiser.Aus dem Tag zu Baden soll dieses Anerbieten behandelt werden. Auf Begehren des .EanS stanzwird dem Bischof von Eonstanz geschrieben, daß er diesen nach staut eines von eidgenössischen Botenergangenen Lpruchbriefs ledige und löse, wie jeder Bote zu sagen weiß I». Zaeob Rcinczhuser. Sceretarius des Königs von Ungarn, und dessen Abgesandter, entschuldigt sein spätes Eintreffen mit übcrstandcnerKrankheit und noch nicht ausgetragencn Zwiftigkeiten seines Herrn mit dem Kaiser. Sein Mitgcsandtcr,k'er Bischof von Tviliig habe wegen Geschäften und anderer Ursachen halber einen andern Weg ein»geschlagen, sollte aber doch schon eingetroffen sein. Hierauf eröffnet der Bote im Rainen seines Herrn,es habe der König zu Ruh und Ehre gcsammter Ehristenhcit bisher allein mit seiner Macht gegen die!»rken und Ungläubigen gestritten und obgleich der Krieg für ihn immer beschwerlicher werde, so wolleer doch weder Frieden noch Stillstand mit den Zürkcn machen, sondern nnr da Hülfe suchen, wo siet» erwarten sei. Da nun der Türke ein nicht geringes Entsetzen haben würde, wenn die Eidgenossen sich

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