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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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September 1480

«S.

Zürich.

(/Ml), i). September.

(^antonöarchiv St. (Hallen . Druckeremplar

Schiedsrichter der vill Orte: Zürich. Heinrich Göldli, Ritter, Altburgcrmcister. Bern. Bartho-lomäus Hubcr, Vcnncr. Lnccrn. Heinrich Fcrr. Uri. Hans zum Brunnen, des Raths. Schwyz. GilgMcttler, des Raths. Untcrwaldcn. Heinrich Frunz, des Raths. Zug. Wilhelm Landes, des Raths.Glarns. Heinrich Landolt, dcö Raths.

Diese Boten sprechen nach ausführlicher gegenseitiger Verhandlung der Parteien ihr Urthcil überdie sechs und zwanzig Artikel dcö Compromisscs vom 5. November 147i>. Die Artikel wurden abersowohl in ihrer Reihenfolge unter Einwilligung der streitenden Theilc im Verlauf der Verhandlung ver-ändert, als auch ihrem Gehalte nach auf bereits durch frühere Sprüche entschiedene Gegenstände erweitert.Ferner kamen dazu Klagartikcl der Stadt St. Gallen, der Fälle und der Jurisdiction des Pfalzgcrichtswegen u. a. m. Am Ende erklären die Schiedsrichter, die durch die Natur der Sache gebotenen undvon beiden Thcilcn bewilligten Abweichungen vom Compromisi oder Anlaschrief sollen der Ncchtsbcstän-digkcit desselben keinen Eintrag thun.

Dieser Schiedspruch ist unter dem Namen des großen zürcherischen «ertragS unter Abt Ulrich vm, bekannt. Artikel XXdieses Vertrages lautet folgendermaßen «wegen dcs t'cinwandzoltö):V»d vss dz alles, so erkennen wir bnS vnd sprechen! zu recht,dz vnser Ehdgcnosscn von St. Gallen von des Gozhus lüten, die in de» vicrzchnhundcrt sechzigisten und ander» Zar Gozhuslütvnd dannzumal in dcS Goßhus Vantschaft gesessen sind vnd »och darin» sizcnt, von einem Stuk Anwant nit mcr ncmen sollen,denn «i Pfennig zc zoll vnd 3 Pfennig Malgclt, als von vnser» Vorder», der Gpdgnoschast potten hie vor gclütret ist, es so den»dz unser Ehdgenosscn von St. Gallen hiczwüschcnt und der Acchtmesi nechstkünftig vor vns oder andern , die vnser Herren vndober» dazu schikent vbcr die kundschast, so beid Teil diß StukS halb jeh für vnS ins recht gelegt fürbringen mögent, dz u»S olddie zu recht bcdunke genug sin, dz der schillig Pfennig, der vss ein Stuk Linwant geflogen ist, von des GozhuS'tc» genomcnvnd geben worden in der Zit, da der Zoll in deS Gozhus Hände» gestanden sye vnd dz vnser Ggdgenosse» von St. Gallen den Zollvon andern dinge» von de» vorgcnanten GozhuSIüte» ouch »einen sollen, als zu der Zit, da der Zoll in des GozhuS Hände»gestanden ist."

8«.

Luc er n.

(/Ml), 17. September (S°nmag i>»»r

2-taatSarchiv Luccr»: Lucer»erabschiet>esan>mlung. N.I7K.

Boten: Zürich (ein Brief). Bern (ein Brief). Lnccrn. von Hertenstcin Ritter Alt-

schnlthciß; Peter von Meggen; Peter in der Gasse, dcö Raths. Uri. Ammann Lnsser ' Vogt EhrlcrSchwvz. Ammann Jacob. Untcrwaldcn. Amman» von Einwil. Z »g. Schnürencr. Glarns «nichtangegeben). Freibürg (ein Brief). Solothurn. Schultheiß Vogt.

Zürich eröffnet schriftlich, nach seiner Ansicht möge man die an den König und an Herzog Maxi-milian zur Vermittlung ihres Kriegs abgeordneten Boten reite,« lassen und selbe nicht zurückrufen Bernund Freibnrg schreiben, die Gestalt der Sache komme ihnen so vor, daß man die Boten wohl' Heim-berufen könnte.Item die andern Ort alle bcdunkt. nachdem vnd sömlicher Bestand hindcr vns Eid-