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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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November 1478,

kein Angriff erfolgt sei, daß ferner sie weder vor ihrem Aufbruch nocb nach eidlicher Erkenntnis! die Eidgenossen um die BnndeShülfc gemahnt, sondern selbst noch den Boten, die zu Uri gewesen, zugesagt haben,sie werden nicht ausziehen und die Unterhandlung den Eidgenossen überlassen. Möge man sie nicht heimerbitten, so sollen die Boten berichten, damit man alödann sie aus dem Feld hcimmahuc. I». Der Bogtzu Baden, ein Urncr, bittet um die Erlaubnis!, mit der Mannschaft der Grafschaft Baden seinen Landsleutcn ins Feld nachziehen zu dürfen. Dieses wird ihm nur für seine Person, nicht aber für die Mann-schaft der Vogtci bewilligt, unter Bedingung, daß er für seine Stellvertretung im Amt gehörig sorge,v. Für den Zug nach der Lombardei werden in den gemeinen Herrschaften und zugewandten Ortenfolgende Mannschaftscontingeute festgesetzt: Der Abt von St, Gallen hat zu stellen Uli» Mann, die StadtSt. Gallen 00 Manu, Appenzell 4l>l) Mann, Baden Stadt und Grafschaft 100 Mann, Thurgau120 Mann, das Oberland 100 Mann, die gemeinen Acmter 100 Mann, Schaffhansen 00 Mann, Brem-gartcn 30 Mann, Mellingen 10 Mann, Kaiserstuhl, Klingnau und Zurzach zusammen 1k» Mann; imGanzen sind also zu stellen 1095 Mann, «I. Rothweil soll man von der Lage der Dinge unterrichtenund um einige Handbüchsen und Armbrustschützcn bitten. Den Fürsten und Städten der Vereinigung sollgetreues Aufsehen während unserer Abwesenheit empfohlen werden, «. Der Bischof von Bisanz erhältbis Weihnachten freies Geleit, um mit 40 bis 50 Pferden nach Einsiedel» oder anders wohin in derEidgenossenschaft zu kommen, I. Der König von Ungarn erhält auf Bitte eines in seinem Namenanwesenden Boten freies Geleit für eine ansehnliche Botschaft, die er zu senden gedenke, um mit denEidgenossen ein Bündniß zu unterhandeln, K. Wegen des heimlichen WerbenS des PapstcS bei den Eidgenossen gegen das Hcrzogthnm Mailand soll man Donnerstag nach St, Katharina <20, November) wiederzu Luecrn sein, um einen Beschluß zu fassen. I». Auf demselben Tage soll auch bcrathcn werden, wasman in dem Streite des Herrn von Oesterreich mit den acht Gerichten in Ehurwalden thun oder schreibenwolle, i. Da der Bote von Solothurn auf diesem Tag bezüglich auf die Erledigung des Streites mitBasel um die hohen Gerichte bei Waldenburg nicht hinlängliche Bollmacht besitzt, so wird diese Sacheverschoben, Luecrn soll den Parteien Tag setzensobald nn etwa vnscr vnmus verrukt". It.. Auf demnächsten Tag zu Luecrn soll auch das Begehren dcS HanS von Hallwhi um Zurückstellung des Lehensendlich behandelt werden. Den Boten scheint das Verlangen billig, da weder er selbst, noch sein Vaterje gegen die Eidgenossen im Krieg gewesen, und das Lehen ihm allein, nicht auch seinen Brüdern gehört.

Zu <!. MahnungSbrics an den Abt van St. Gallen vom t7, November im Stiftsarchiv St, Gallen, Zu I. Mit

woch nach Maria Geburt, zu Ofen accreditirt König Matthias von Ungarn seine» Diener Zacvb Rcnczhauser bei den EidgenossenetwaS vnser fachen an vch zc bringen". (Staatsarchiv Lucern, Ungarische Acten.)

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Beqqenried.

18. Noveiubov (Mittwochach St, Othmar»,

Tag in Sachen des Burgrechtö der v Städte,

Die Acten fehlen. Siehe 24 r>.