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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Richtung zwischen dem römischen König Friedrich ! I l. und dem Hause Oesterreich einerseits

und der Stadt Zürich andererseits.

Zlcken. >44?, I 7. Juni.

Ttoatsarekiv ÄUrtiti.

Wir Fridreich, von gotö gnaden Römscher kling, ze allcnzeiten Merer des Reichs, Herzog ze Oester-reich, ze Steir, ze Kernden vnd ze Kravn, Graue ze Tirol :c, Bekennen vnd tun kundt offenlikb m>ldiscm brief allen den, die In sehent oder hörent lesen: Wan wir von gütlicher schikkunq > vnd ordewMgzu einem Römischen kling eynhclliklich erwellt vnd loblich gekrönt sind, darumb wir ain rechter, warcrliebbaber vnd schirmer des frideS sein füllen, damit daö heyliq Römsch Reich durch vnS gemerkt werde,als wir denselben namen haben, So gezimbt voraus vnser kliniglichen I Maiestat, die qnedigklich in vnierschoß zu empfaben, die sich erbietend vnS zu dienen, gnad von vnS beqeren vnd sich glitlich mit vnövereynen als rvnem Römschen klinig, Irem ordenlichen Herrn, vnd ainem flirsten von Oesterreich. ^wan nu etwas mifihellung, sprnn vnd Zrrung gewesen sind > zwischen vnS als ainem flirsten von Oeste^reich, von vnser selbS vnd der bochqebornen vnser lieben bruderS vnd vettern, auch des fürstlichenvon Oesterreich wegen, an ainem, vnd den Ersamen, vnsern vnd des Reichs lieben getrewn den Burgenmeistern, Raten vnd Bürgern qemevniklich der Stat j zu Zürich, an dem andern tail, zuletzt darrlircndvon des SanqanserlandeS, ouch der Hcwser Fröwdcnberg vnd Nidberq wegen, wie dann solich fachen ai"gestalt gebebt baben vny auf datum diy brirfS, So sein wir doch mit denselben von Zürich gnedikbcbvnd gütlich eins worden in solicher > weyse, form vnd mäste, als daS bienach evgrntlich qeschribrn st^von ainem stuckch an das ander. Des ersten, so baben sich die obgenanten von Zürich begebengutem willen, vmb dz sy in vnser gnad als ainS Römischen kliniqS vnd ouch ainS flirsten vnd ^ganzen hawß von Oesterreich ko^ > men, Kiburg, die qraffschaft, zu vnsern banden als ainS flirstenOesterreich lassen zu komcn vnd vnS die inzuqebcn, wie sv die von der von Togkenburg selig gelöst bade",mit andern losunqen, es sei von den Mandachcrn zu Schafhausen, von eynem artzt zu Eostrntz,Sasparn I von Bonstetcn, ouch mit eyner wysen, die sy darzu gekaufft haben. — Ztein so kabcnt wNZn ainen brief gegeben vmb den krryß enhalb der Glatt gen der Statt ZürichwertShin, der In ^basser zugehörn sol, dam,t veder teil weyS vndrrschevd hoher vnd Nenner gerichtet,; vnd wie s derstbrief werfet, daby sol eS qenylich bleiben an Intraq. — Item den vorgenannten von Zürich solbelriben der zoll ze Klotten, nachdem als sv den verpkendct haben, den sy fürbaßhin in der GrafsibKKvburg aufnemcn mugen, wo man durch die Grafschaft varct, nach 2r pfantbriefe > laut vnd sag,sy auch ein jeglicher voqt von Kyburq von vnser wegen getreulich vnd fleißiqlich schlitzen, schirmenhantbabcn sol, wie dickch daö not sein wirdet, doch vnS, vnsern erben vnd nachkomen an der lo!»>^desselben zollS an schaden, nach der brieur sag darüber vcrsigelt gegeben. I — Ztem desgleichen vmb d>eherschaft Andelyngen, als die von Zürich die an sich gelost haben von Beringer von Landenberg, tabcysuücn sy ouch belriben nach Zr brieue sag, doch vnS, vnsern Erben vnd nachkomen die losungbekalten vmb dieselbe Herschaft, als die dann von vnsern vorfarn versetzt ist nach I der phantbrieue