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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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heiß, Vlrich von Hertenftein, i Altschultheiß, Anthoni Ruß vnd Peterman Goltsmit, des Rates der StattLucern; Hemman von Spiegelberg, Schultheiß, vnd Heintzman Gruber, des Rates der Statt Solottern;Heinrich Berodinger, Heinrich Arnolt, Altammane, vnd Hans > Kempff, schribcr des landes ze Vre;Niclaus von Einwil, Altamman, vnd Hans Muller von Vnderwalden ob dem Kernwald; Arnolt amStein vnd Vlrich am Bill von Vnderwalden nid dem Kernwald; Hans Hüsler, Amman, vnd JostSpiller, I Altamman ze Zug, Bekennen offenlich mit disem brieff: Als sich vil Stoß vnd Zwytrecht erhebth«nt zwischent den fürsichtigen, wisen, vnsern sunder gutten fründen vnd lieben getrüwen Eidgnossen,dem Burgermeister, Rat vnd j den Burgern gcmeinlich der Statt Zürich an einem, vnd den Amilianenlantlüten gemeinlich der lender Switz vnd Glarus am andern teilen, Zu semlichen flössen wir ob-genanten Boten von vnsern Herren vnd obern, Stetten j vnd lendern, ft) im rechten ze entscheiden,gewist worden sind nach Innehält eins anlaßbrieffes darüber gegeben, Dieselben stösse wir nach Innehältdesselben anlaßbrieffes nach dem vnd vns des vnser Eyd vnd ere gewist hett, i entscheiden Hand nachInnehalt der spruchbrieffen beiden partyen von vns darüber versigelt geben, dieselben spruchbrieff vnderanderm ein Vrteil Znne haltent, die da wift, das wir vns erkennet haben im rechten vnd ouch > dasmer vnder vns wart, vnd tut also von wort ze wort:Sider die von Switz In Zr antwurt, red vndwiderred fürwendent, wie das vnser Herr von Toggenburg selig by sinem lebenden libe Inen vnd densinen die gnade vnd j begabung gegeben vnd getan habe, das die sinen nach sinem tode Zro, der von Switz,ewig lantlüte werden sölten, vnd habe ouch semlichs vnsre frow von Toggenburg nach sinem tode mitetlichen Iro fründen vnd Reten Rat verwilliget j vnd vergunst vnd ouch sider die von Toggenburgsemliche endrungen nach semlichem verwilligen getan hatt vor vstrag des rechten, in dem si stund mitandern des von Toggenburg erben, dardurch die von Switz vnd ouch ^ die erbern lüte bucht, das si irgnaden beroubt werden möchten, die Inen der von Toggcnburg selig getan hatt zc., Daö vns nit bcdunkt,das die von Switz der von Toggenburg von derselben lantlüten wegen deheinre > bekerung pflichtig sigindZetunde, Dann mögent die von Switz kuntlich machen, das Inen sölich gnad vnd begabung beschechens>ge, als sy in Zro Widerrede fürwendent, in der masse, das vns obgenanten Botten oder den merteil >bndcr vns bedunket, das sy es wol kuntlich gemacht haben, das sy dann by semlichen lantlüten belibent,doch vnser frowen von Toggenburg, den erben oder wer recht zu den landen vnd schlössen gewinnt, inallen andern Iren I rechtungen vnd herlichkeiten vnschedlich. Vnd süllent aber die von Switz vnserfrowen von Toggenburg die Statt vnd vefti Vtznang mit der Herlichkeit vnd allen dingen vntz an dieü>t, die süllent Zr lantlüt beliben als vor stat zc., gentzlich bekeren vnd wider Inantwurtcn, doch also,das dieselb vnsre frow von Toggenburg dasselb Schloß Vtznang vnd was Zr also bekert ist, vnverruktbehalte vnd vnvercndert bliben lasse, vntz das sich I mit recht vinde, wer zu vnsres Herrn von Toggen-burg verlassnen gut von erbs wegen recht gewinne vnd ze erben bekennt werde w.; vnd want wir nachdem Rechten den von Switz ze drin vierzechen I tagen Ir kuntschafft ze leiten billich gesetzt hettent, vndaber wir botten der zilen nit eben mögen erwarten, Harumb ist das mer vnder vns worden, das wirbeiden partyen, den von Switz Zr kuntschafft ze leiten j vnd den von Zürich ze hörende, offen tag gesetzthaben gen Lucern in die Statt vnd setzen den mit diser vnser erkantnisse vff fritag nechft vor santDörgen tag nechstkomend, ze rechter tagzit da zesinde :c." Das j wir nu beiden partyen vff bis zit,Uemlich den von Zürich vnd von Switz nach der ietz genanten vrteil sag, den von Switz Ir kuntschafftiie leitten vnd den von Zürich zehörende, gen Lucern in die Statt offen tag für vns j gesetzt Hand,