737
von Hertzog Fridrichs Stetten, landen I vnd lütten gewunncn oder erobert betten oder noch in denen Zitengewunnen oder erobertten, sötten gemein eitgenossen geliehen teil haben, Sunderlich die, so mit Iren offenenBanern zu Velde zugen, vnd dar- j vmb so Helten ouch die vorgcnanten von Zürich die vogtye ze Tiettikon, sogen Baden Hort, von Händen gelassen, die Si doch vor menglichem Helten Zngenomcn, Znen komlich vndwolgelegen were, getruwetten > die vorgenanten cleger von sölichs Versprechens tmd gelüpte wegen, so Si alsogegen einander getan Helten, als zu den vorgenanten drin Emptern gemeinlich gantz Volkomen recht zehabent.Baten ouch, darumb j 2r kuntschaften, So si darumb wol versigclt Znnc Helten, zeverhörent; über das allesdie egcnanten von Lutzern die drü Empter Richcnsew, Meyenberg vnd Vilmeringen für sich selben Zngcno-men, geminet > vnd Znen tun sweren, des Si doch nit vergessen könden noch möchten, von söliches kosten,arbeit vnd sorge wegen, so Si ouch haben gehept. Das alles verantwurttend die dikgcnanten vnser gutenfründ vnd lieben getru- j wen eitgenossen von Lutzern mit Zr versigelten schrift also, das war sy, dasSi von vermanunge wegen des vorgemeldetten vnseres allergenedigosten Herren des Römschen küngeswider den vorgcnanten Hertzog j Fridrichen von Oesterrich hilff angesagt, Zr botschaft gen Swytz, Vnder-walden, gen Beggenried vnd an andre end getan haben von söliches zogeö vnd kriegs wegen, ouch mitden cgenanten vnsern lieben eitgenossen j von Zürich beydu für Mellingen vnd Brcmgarttcn sin gezogenvnd haben geholssen die Stoß eroberen; das Si aber sölich versprechen, als die vorgcnanten kleger für-gcwendet Hanl, getan haben, könden sich j weder die botten, die Rat noch die Hundert von Lutzern nitversinnen noch erindern, wie wol^Si die selben botten ieglichcn Znsunders, die vf sölichen tagen gewesensint, für sich besant, ernstlich gefragct I haben, ob Si semlich versprechen an deheinen enden haben getan;Sprechen aber all des vnschuldig zesin, ouch beidu Rät vnd die Hundert, die dozemal an dem gewaltewaren vnd noch lebent, könden j sich nit crindcren, das Si Zren botten sölich versprechen cnpfolhenhaben ze tund. Darzu haben vnser lieben eitgenossen von Lutzern ane aller ander eitgenossen kosten vndhilff zu denen ziten, do Si vor ^ Surfe lagen, die obgenanten Empter Zngenomcn vnd die lüt Zn denselben Emptern Znen Znsunders gesworn, Baten vnd begerten ouch darlimb Zr kuntschaft, die Si ouchwol versigelt Znne hetten, zever- j hörent; vnd von sölicher fache vnd kuntschaft wegen getruweten Siby den vorgeschribncn Emptern beliben, zu lüt vnd gut vnd aller zugchörde recht vnd den obgenantenclegern, vnsern lieben eitgenossen, j nützet ze antwurttcnne haben. Satzt ouch jetweder teil das alles hinzu dem rechten vnd besunder die obgenanten vnser lieben eitgenossen die cleger nit allein vmb die Empter,denn ouch vmb alle die j zinst, nutz, vall vnd gelöst, so nach dem Znncmen die obgenanten vnser getrüweneitgenossen von Lutzern von den vstbescheidnen drin Emptern enpfangen, Zngenomcn oder genossen haben,Znen darumb kerung I gentzlich zctund, als das alles Zn iro anclag gar eigcnlich ist begriffen. Vndnachdem do beyder teylen red, klag vnd widerred eigenlich wurden verhöret, Besanten wir beyder teylenbotten, so vorbenemet j sint, für vns, begerten an Si, ob Si über söliche schrifte, als Si geben hetten,fürer ützet von der fache wegen fürbringen, lütteren oder offenen wölten. Do offeneten Si von mund,villicht lüterer beyder sit j denn Si Znschrifte fürgewendet hetten, doch beliben Si by dem besliessen,als Si vormals versigelt hatten. Vnd also nach dem do all fachen nach Zren gelegenheiten verhöret,wol gemerket vnd Zngenomcn j wurden, ouch beyder teilen kuntschaften, so Si denn Zn schrift vnd ouchvon mund fürbrachten, gelesen, verhöret vnd verstanden wurden vnd die löff aller vorgeschribncr facheneigenlich betrachtet, Do ward j Zu dem obgenanten Rat nach gemeiner vmfrag mit einheller vrteil vffden eyd gesprochen vnd erkent, das der dikgemeldetten vnser lieben eitgenossen von Zürich, <swytz, Vnder-
!)3