September 1476.
von allen Orten geantwurt." I. Da der König von Frankreich den fungen Herrn von Savoyen inseinen Schirm genommen hat, so soll man ihm empfehlen, auch dessen Land zu schirmen. It. „VonMurtcn vnd des eroberten lands wegen, daö die von Bern vnd Fryburg allein begerent zu haben, darinnwil ycglich ort sin teil haben." I. Die Schlösser und Städte in Savoyen soll man nicht weiter zer-stören und an der Wehre nicht weiter bauen lassen, «i. Der Knechte wegen, die Averdon verrathenbabcn, soll man heimbringen, ob man sie begnadigen, beschützen oder wie man sie halten wolle, i». EinesLandvogts wegen für die Waadt soll man auch auf vorgenanntem Tag antworten. «». Der Knechtewegen, welche in die Kriege laufen, soll man vorsehen, daß sie die Zugewandten der Eidgenossen ungeschädigt lassen, i». Zürich, Lucern, Uri und Schwyz sollen der Visthumssache wegen in gemeinerEidgenossen Namen die Votschaft zu Herzog Sigmund schicken. Auf St. Michaelsabcnd sollen die Botenzu Wesen eintreffen. «Z. „Von der von Friburg von begerens wegen, Sy ein ortt der Eydgnofschaftlassen zu sind, dorumb sol man vff dem nechsten Tag zu Lutzern antwurten." i. Als Bote zu demMarschall von Pappenheim ist Herr HanS Waldmann, Ritter, mit dem Auftrag geordnet, ihn zu bitten,er möchte sein Unternehmen der Bischofsangelegenheit wegen ruhen lassen und alle Haft und Verbote,die er gethan, abstellen bis St. Niclaustag; inzwischen hoffe man, durch die Botschaft, welche man zumHerzog von Oesterreich gethan, die Sache zu betragen. Will er dieses nicht thun, so soll ihm erklärtwerden, wir wollen es durchaus haben, und uns seiner mächtigen. Das geschieht deswegen, damit manin der Sache desto fruchtbarer unterhandeln möge.
Zu ck. «!. r, p und r. 147a, 1t!. August. Bcr» schreibt an den Herzog von Oesterreich: Es habe der An-gelegenheiten des Bisthums Constanz wegen den Eidgenossen einen Tag nach Zürich gesetzt ans unserer Frauen natiui-tat!«; man bitte ihn, seinen Landvogt und Marschall, den Grafen Oswald von Thierstein, und den Ritter WilhelmHerter dazu zu schicken. (Berncr deutsches Missivenbuch I). 2.)
Zn «>. Liiccrn instruirt daraus noch: „Wir wollen des nitlssig gan."
Vckkl.
147«, 17. September.
Ttaattarch,» Bern! Lalcinisch«« Missivenbuch 4. 485. 48k,
Creditiv der im Namen gemeiner Eidgenossen zum König von Frankreich gesendeten Herren Adrianvon Bubenberg und Wilhelm von Dießbach, Altschultheißen und Ritter.
Nach Schilling, Burgnndcrkricge S. 353, reisten sie erst am 23. October ab. — Ihre Instruction (Ber-ncr lateinisches Missivenbuch 484 I>) lautete folgendermaßen:
tt^nia, s-Iaeuit Itogi, orntores «uos, inpriinis illustrein llvininum, clominum ^ciinirallluin euin suiseellegi«, clvstinare nd clominos ctv liga, illieguv seriein voluntnti« sue roseruare, gue trivus nrtioulis prin-«chmlivus vnollntn est:
lri s-riinis guvrra.« in Ijur^unckie ckneein eltieaoiter eoutinuenclas ooneornvuta, sujier guo ckomini lle IiZaressionckent, sese c>v lionorvin et impnlsionvm rvgis Kuerras in «um nrovissv et usguv in liuue ckioin ti!ba .Ietalil>us snvliis oommissis enntinunsso et in sirssentinruin z,ro»egui, nee unguiun voluisso ack nligun meiiinpneis, gnil'U» rox ipse so .snngervtnr, tarn et si i<I se^iv tvinptatuin kuorit inelinare, nee iicxlio III ackmittero,