Mai 1476.
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tag vnd die nacht gestochen vnd besunder der Hertzog eins fliechens von ansang bis gan Nasorett, dzist by funff tüscher Millen.
Ztem er hat onch an dem gevecht gchept sechszig thnsscnt rechttcr reisiger vnd des »ihrigen Volksist me gewessen. So ist vff der eidgnossen sitten aller vnd aller nit me gcsin, dann by achtzechen thnsscnt,als dz alles in der Kroniken lutter geschriben. Doch ist den» Hertzogen ob 200 panncr vnd venly an-gewunnen, vnd die vff der eidgnossen sitten old teil hant verloren by fsinfzig man."
Basier Offnungsbuch V. 171. 1476, Dienstag nach O-mtato, Tag zu Lncern „von des bitttgutz »vcgenzehandcln". Siehe auch das Beutcvcrzeichniß bei Schilling, Burg»»nderkricg S. 295. — Im StaatsarchivLuccrn (Acten: Burgundcrkricg) finden sich über die Beute noch folgende Rödel und Aufzeichnungen von gleich-zeitiger Hand:
4 „Dis ist der blit Rodel des bittgnts zu Granson erobert, als das ycdcrman, so von Herren, Stetten vndLcndcrn daby gewesen sind, hie zu Luccrn angeben hat vff Donstag nach St. Iörgcntag (25. April) ami» otc. i.xxvja.Ist vff dein tag zu mittem Meycn angeben."
Dieses scheint die unmittelbare protokollarische Aufzeichnung der Bcutcincistcr zu sein; alle einzelnen Einnahme-posten sind, als erledigt, gestrichen. Die Summe ist 6955t/, Gulden. Dann folgt, was die einzelnen Orte „ver-zehrt" haben. Die Summe ist 164 Gulden. Dann „der Summ der lütten ze Gransscn": Solothurn 901 Mann,„aber" (d.h.noch) 27 Mann, Schwyz 1181 Mann, Straßbnrg 259 Mann, Frciburg 828 Mann, Biel 218 Mann,Basel 1200 Mann, der Herr von Eptingc» 8 Mann, Zürich 1701 Mann, der Abt von St. Gallen 146 Mannund 5 Pferde, die Stadt St. Gallen 131 Mann, Colmar 35 Manu, Schlettstadt 26 Mann, beide Unterwaldcn455 Man», Luccrn 1861 Manu, Schaffhauscn 106 Mau», Baden mit der Grafschaft 96 Mann, „aber 3 Mann,aber 11 Frihcit; item aber 99 Mann, die sint nit gerechnet noch bezalt — ist bczalt", Brcmgartcu und Mellingen77 Mann, Zug 434 Mann, Bern und Ncucnstadt 7130 Mann, Dclsbcrg 51 Mann, Glarus, Oberland, Thnr-gau und Gastcr 780 Mann. Summa 18,115 Mann. Dann folgt ein Vcrzcichniß der Verwundeten und der übersie ergangenen Kosten: „Item die von Zürich hant 7 wunden, ist kost darüber gangen 12 Gulden 16 Schilling, istbczalt"; Schwhz 70 Verwundete, Kosten 96 Gulden 7 Schilling und noch 4 Gnldcn; Bern hat für seine undanderer Orte dort verpflegte Verwundete ausgegeben 686 Pfund Halter 18 Schilling, dieses ist aus der Beute bezahlt;Frciburg 22 Verwundete, 22 Gulden Koste»; Uri 8 Verwundete, 14 Gulden Kosten; Zug 12 Verwundete,12 Gulden 3 Ort Kosten; Basel 30 Gulden Koste» für Verwundete; Solothurn 13 Verwundete, 20 Gnldcn Kosten;Glarus 7 Verwundete, 18 Gulden 1 Ort Kosten; Stadt St. Gallen 2 Verwundete, 7»/, Gulden Kosten; Ob-und Nidwaldcn 5 Verwundete, 8 Gulden Kosten; Lncern 52 Verwundete, 90 Gulden Kosten und noch 42 Guldendem Schcrcr zu Bern. Alles daö ist bezahlt, einiges Weitcrc steht »och aus. — Endlich steht noch auf dem letzte»Blatt die Notiz: „Item je hundert Mannen sol werden 4 Mark vnd 6 lot Silber, Item ein» tusent 44 Mark."Weitere Rödel (ebenda) enthalten spccielle Angaben, was jeder einzelne Mann zur Beute eingeliefert hat u. s. w.
L. Ein anderer Rodel:
„Item die von Zürich hant an barem gcld vnd an schulden 299 Gulden. Die von Zürich hant 1701 Main»,tud an gelt 616>/, Gulden 4 Schilling 6 Hallcr, vnd wz im Hilms gehört, des ist er bczalt.
Item die von Bern hant an barem gelt vnd an schulden 1530 Gulden; aber 10 Gnldcn. Die von Bern haut7130 Man, tud 2584 Gulden 23 Schilling. Ist bczalt bar vnd an den von Solenturn.
Item die von Switz hant au barem gelt vnd au schulden 231 Gulden 3 Ort. Die von Switz hant 1181 Alan,tud 440 Gulden 5 Schilling. Mau belipt Inen schuldig 245»/, Gulden. Costcn vnd artzit sint bczalt.
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