544 Zum 1475.
von Einwyl; Claus von Huben. Zug. Ammann Zten. Glarus. Hans Tschudi. Frei bürg. Rudolfvon Wippingen. Solothurn. Der Venner.
«. Denen von Curwalen ist zu danken für ihr Anerbieten, den Eidgenossen alles Liebe und l ^zu thun, Leib und Gut zu ihnen zu setzen und ihnen den Rucken sicher zu halten. I». Mit demThierstein, dem Landvogte des Fürsten von Oesterreich, soll man reden des Laufers von Untermaßwegen, der zu Landser ertränkt ist. «>. Berathung des Heerzuqs wegen: Hsirich will dennicht thun, es sei zu arm; was die Vereinigung erfordere, dem wolle eö nachkommen, übrigesheutige Verhandlung heimbringen. Bern meint, man solle den Zug thun und ihn nicht absclMauö mancherlei Ursachen, die seine Boten entwickelt haben. Frei bürg und Solothurn sindMeinung und wollen sich dem anschließen, waö gemeine Eidgenossen oder der Mehrtheil thun.Schwyz, Unterwalden, Zug und Glarus: „Der antwurt ist glich, dz sy nit meinen gebundenden Heerzug ze tun, dann die Vereinung wise nit als Witt; doch wz die Verschribung old Vcre»'wise, dem wellen sy trülich nachkomen; wo man aber vtzit anders fürnemen, dz wellen sn heimbringt'Die von Lucern antworten, sie lassen es bei der Antwort bleiben, die sie zu Bern durch ihre ^gegeben haben, nämlich, sie ratken den Heerzug zu thun und denselben nicht zu unterlassen; dochthun, was gemeine Eidgenossen oder der Mebrtheil unter ihnen. «I. Für die ll),l>s>0 Franken, ""der König von Frankreich des Fürsten von Oesterreich wegen geben soll, liegt d,e Quittung z« ^wenn dieselbe nach Lyon kommt, so wird das Geld bezahlt; daher soll man dafür sorgen, daß ^ .xtung hinein komme und das Geld heraus, v. „Item derer von Vnderwaldcn anbringen von ^Kollers wegen, des rechten halb, ob der fürst die von Lutzern nit bittcd, sich des Rechten zuman Inen dann ir siqel ab dem richtungbrieff wider geben, als der burgermcister Röist vndKunrat Schwend von Zürich Znen dz zugeftit Hand." t°. Auf den nächsten Tag, der zu Luc"'"wird, soll jedes Ort seinem Boten die Zahl der Söldner, die zu Hericourt gewesen, in Scvrisi " ^damit man das Schatzgeld, das zu Luccrn liegt, theilcn könne, »x. Auf das Schreiben des G^l"' ^Genf, womit derselbe sich erbietet, den Krieg zwischen uns und dem Herzog von Burgund wozu vermitteln, ist denen von Bern aufgetragen, ihm zu danken und zu antworten, die Botenselbes heimbringen, wissen aber noch nicht, was die Antwort ihrer Obern sein werde. I».
Boten sollen auf nächsten Mittwoch (14. Zuni) wieder zu Luccrn sein mit Vollmacht, des Hcerl^^anderer auf gegenwärtigem Tag verhandelter Sachen wegen völlige Antwort zu geben, l. Hein'b" ^daß der König von Frankreich meldet, er sei persönlich wider den Herzog von Burgund im ^habe ihm bereits über 44 Städte und Schlösser in der Picardie und in Burgund abgewonnen; ^Herzog von Lothringen sei gegen Burgund im Feld und habe bereits Städte und SchlösserEidgenossen möchten auch zu Felde ziehen, es werde ihnen wohl bekommen, k. Der beiden ^von Constanz wegen zoll auf dem Tage, der zu Schaffhausen sein wird, jedes Ort seine Botsih"^ ^um zu a; bellen, den Streit gütlich zu schlichten. Auch mit den Herren und Städten derist geredet, sie möchten ihre Botschaften auf den Tag nach Schaffhausen senden, um in gleiche"' ^ ^zu arbeiten. I. Des begehrten Heerzugs wegen ist den Fürsten, Herren und Städten, welche ^Eidgenossen in Vereinigung sind, geantwortet: Weil der Herzog von Burgund von Neust abgebe" ^der Stand der Dinge sich verändert habe, so wolle man die Sachen heimbringen und auf dem ^Luccrn antworten; doch sei dem Allem, wie ihm wolle, so werde man dem, was die Vereinig«""