October 1474.
führen, w,e der Fürst das zugesagt hat. I. In die Remter und Städte gemeiner Eidgenossen n'ndgeschrieben, sie sotten mit den Ihrigen mif Sonntag vor Simonis und Juda (?.?. October) zusein. k. Verkommnist der Eidgenossen unter sich, daß Niemand von dem Fürsten von Oesterreich l^>'coder Schenkungen annehmen sott. — Beilage i»2 — I. „Von der VerkomniS wegen, die man mit deinküng von Franckrich machen sol, antreffen dz Iargelt, so der küng den eitgenosscn geben wil, Hut nu'Nvff disem tage zugeseit, dz man die mit dem tünge also vffnemcn vnd versiqlen wil, wie dz letstedz iviset, so zu Veltkilch vff dem tag gestclt worden ist, vnd hat man denen von Bern gemalt geben,si das in vnser aller namen also dem künig zusagen vnd sich darumb von vnser aller wegen gegen ^verschriben, desglich widerbriesse vom künig ncmcn sötten. Vnd diö werden alle eitgenosscn ouchbricffen, dz si daby blibcn vnd die verkommst also vssnemen wollen, wie sy das denen von Bern bc»o
Z» «1. 1474, 15. October (Samstag vor St. Galt). Fcldkirch. Herzog Signmnd sendet seinen >i >n>»ncrRudolf Harber, seinen Sccrctarins Hanö Wyscr und seinen Diener Ulrich Nieder an die Eidgenosse», »in die ^ ^UrbarbNchcr und Schristeti in Empfang zu nehmen, welche nach s'aut eine« Artikels der zugesagten „Berichtherausgegeben werden sollen. Orlglnalbritf auf Papier im Staatsarchiv Lueern, Arten deutschet Reich. Oestel"^'
Zu « und >. Auf dieses schreibt Bern an den König von Frankreich: ^
„Sich gar dcmUttcnklich bcuclhcn :c. Nach vögang vnser vorder» bricssen, dar inu wir schier alle ^mit vnscrn Eydgnosscn vnd andern zu vnS gewandten haben begriffen, ist vnser Schultheis, Her Niclauö vonbach, Ritter, von der Stat Nutzern, da gar vil dis fach vnd bcsundcr die cntlich abscrtigung der kllngklichcu ' ^antreffend sNrgcnomcn ist, zu vnö kamen. Wir haben von Im vuscrcr Eydgnosscn gntcn willen verstandenvns bcuclh geben, bcsluß zu machen, den »vir ouch nach vnscrm vermögen wellen fördern, also das die bottcn cu ^tagen irm weg mögen anncmen. Bnd diewil dieselben sUrmUnder von vnS gcwNs; haben verstanden, vnscrn cydg" ^noch vnS nit zu willen sin, die krieg gegen dem Burgnnschcu Herzogen z» vndcrstan, es wurd dann ttwcrgegen Im glichcr wisi erhept vnd si vnS ouch gewiss; zugesagt, Nwcr k. M. angcndö mit ganzer macht widcrziehen, so wellen wir nach lntcrm beslust mit den kllnglichcu bottcn VnS llttern sllr vnser alt vnd »NWanhengcr vnd zugewandten, desselben Herzogen Houptvind, vnd nach vsrichtc» desselben vss sritag nechsltomcndmit macht in das vcld zicchcn, in sölichcm hassen, llwcr k. M., al« wir sölichv von den bottcn vnd vS Nwcr» ^ ^gantz gemerkt haben, wcrd dcöglich ouch tu», damit durch bcgNnstgung Rottes dcstcr vcster der Herzog zu alle»gcnött vnd die krieg mit frncht gcsNrt werden mögen, das nit.allein vnS, dann allen vnscrn citgnosscn zuist. Bnd daö sich bcgipt, wellen wir täglich Nwcr k. M. verkünden, die Gott vS der höchc sälig well behalte«. ^vnd bcgärcnd derglich von Nwcr k. M. ouch bcschcchen, xxv/ »olvl.ri« i.xxiizj.
I')xvoutuin aornm t-utv evusiliv älnrti« inibo Zimoni» vt, lluüo nnnc»
Staatsarchiv V»ru, drutschrs Misflvrnbuch 0.
Zu t. S. II. Absch. 7«!4. — Zu >. Diese etwas verschiedene Ncdaction des Artikels « ist von gleichtamtlicher Hand am Ende des Abschieds beigefügt.
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R474, 24. (Montag vor Simon und Judas).
TtaatKar«hiv Vucern.
Marquard vom Stein, Ritter, und Jacob vom Stein von Steineck, des Grafen Heinrich ^Württemberg und Münipelgard Hofmeister und Statthalter zu Mümpelgard, und Bürgermeister