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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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April 1474.

Zu l. 1474, Donstag vor ^siivrirorllin (LI. April). Basel. .Herzog Sigmund von Oesterreich schreibt denEidgenosse», sie möchten nach dem Abschied von Constanz die 400 Knechte, wie daselbst abgeredet, unverzüglich schicken.

Original auf Papicr im Staatsarchiv Lurern, Arten beutsche» Reich, Oesterreichs ?a« xl,

Lucern. 1474, 1^. April (Mendag vor lant Zörgentag).

S»aae«arel>iv Lueern! Lucerner-Abschiede, st, 17 I>. Allgemeine Abschiede, k, 81,

Boten: Zürich. Heinrich Röist, Bürgermeister, Bern. (Nicht angegeben.) Lucern. Peter Rull,Altschultheifi; Peter Tammann, des Raths. Uri. Hans Püntiner, Altammann. Schwyz. Dietrichder Halden, Ammann. Unterwalden. Zimmermann, Ammann ob dem Wald. Zug. Ammann Zkc"Glarus. Vogt Tschudi.

». Dem Vogt von Baden wird geschrieben, er solle als Obmann dem Abt von Wcttingendenen von Dietikon Tag geben, um mit Hülfe der Sechs ihren Streit zu entscheiden. I». DemBreitschmid ist ein Geleit gegeben vor der Eidgenossen Voten, welche auf Pfingsten nach Baden koM"""werden, c. Die Spänne zwischen dem Treyer von Hitzkirch und seiner Gegenpartei sind auf den N''zu Lucern vertädinget: dieser soll den Parteien Tag setzen und sie gütlich oder rechtlich entscheid"'«I. Dem Gilian Faur von Mechel hat man das Geleit bestätigt und denen von Strafiburg,

Colmar und Schlettstadt und den beiden Bischöfen geschrieben, ihn auch zu schützen, 4. Dem Gral"'Ulrich von Württemberg wird, durch ein auf St. Zörgentag datirtes Schreiben, Graf Jörg von Sarg'"'empfohlen in den Sachen, um welche er gegen einige Reichsstädte vor ihn zu Recht kommen wird. ^ ^VicariuS von Constanz hat im Auftrag Herzog Sigmunds von Oesterreich folgende drei Punkte angebetI. Der Hagenbach sei gefangen und der Herzog sei Willens und auf dem Wege, defihalb und aiss"Sachen wegen sich an Ort und Stelle zu verfügen; er begehre, dafi man in seinen Kosten ge"'"'^Eidgenossen Boten zu ihm sende, mit deren Rath er handeln wolle; insbesondere möchte man biess"'^Boten wählen, welche bei dem Beschlüsse (der Richtung) zu Constanz gewesen seien; 2. man möchteRödel und Briefe untersuchen und ihm diejenigen ausliefern, welche in der Richtung bedungenZ. die Eidgenossen möchten mit dem grauen Bunde und den acht Gerichten nichts abschlieficn »oä'mit selben verbinden, ehe sie seine, des Herzogs, diefifällige Eröffnungen angehört hätten.wird beschlossen, dafi auf Dienstag nach St. Zörgentag gemeiner Eidgenossen Boten beim Fürsten ^Basel sein sollen. Wenn ein oder mehrere Orte Niemanden dahin senden wollten, so sollen iinmcrb"'anwesenden Boten Gewalt haben, im Namen gemeiner Eidgenossen zu handeln, zx. Denen vonwird aufgetragen, dem Kaiser zu schreiben, dafi die Eidgenossen ihrer Geschäfte wegen seiner E>"b'^ ^nicht Folge leisten können. I». Auf St. Zörgentag sollen der Eidgenossen Boten, denen daS aufgew'^ist, vor der Gemeinde zu Unterwalden erscheinen, um mit dieser wegen des Ammann Sulznu'ttcc,Margaretha Zelger und der Ehesache zu reden. Man soll nach Unterwalden schreiben, dafi sieTag ihre Gemeinde versammelt halten, l. „Item dem von Diesbach ze schriben, daran ze si"^ ^der richtung begriffen, dz die vier stett am Rin, der Wald vnd was an Stein gan Rinfeldcnvns offen sin, als er das den cidqnosscn zuqeseit und für geben hatt. Dz ander in dem übergebe"