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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
Entstehung
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Februar und Marz 1474,

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Ludwig comproinittirt wird. ES ist somit diese« der Entwurf, dessen OriginalaiiSscrtignng nach Frankreich geschicktwurde.— Vergleiche auch Zcllweger, Versuch libcr die Ursachen des burgundischcn Krieges, im Archiv der schweizeri-schen geschichtsorschendcn Gesellschaft, V. S. »5,. — Ein Eoneept, nur in etwas anderer Form, befindet sich abgedrucktbei Zcllweger, Appenzeller Urkunden, Nro. 47S. — Das Fragment a»S dem Luccriicr-Staatöarchiv, abgedrucktbei Zcllweger, Versuch Uber die Ursachen des burgundischen Krieges, Beilage XIII, gehört offenbar zu de» Ver-handlungen eines friihcrn temporären Friedens.

Erklärung Herzog Sigmunds über daS Concept der Richtung. (1474, 24. Februar.)„Wir Sigmund von GoteS gnaden Hertzog ze Oesterreich, ze Styr, ze Kernndcn vnd ze Kram,Graue ze ^ Tprol tc., bekennen: AlS zwischen vnS an ainem, vnd den ersamen, weissen, vnsern liebenbesundern, qemaynen Aidt- > genossen von Stetten vnd lendern am andern tail, von vnser zwayung,irrunq vnd stoß wegen, darinn wir > vnd vnser vordern vil Zar mit einander gewesen sind, am güt-licher tag zu Costentz gehalten vnd da ain abschid > in schrifft begriffen ist, wie sölhö hingetan vndbetragen werden möcht, vnd aber der allerkristenlichist Fürst vnd j Herr, Herr Ludwig, küniq zu Frankh-reich, vnser lieber Herr vnd Oehcim, den Edlen vnsern lieben Ocheim vnd ersamen, j andechtigen GrafHannsen von Eberstain, Zosen von Silinon, Bropst zu Münster in Ergew, sein Rete, zu vnS vnd denobqe j nannten Audtgenossen geuertigt hat mit beuelch, an vnS bederseht zu werben, Zm den obgenanntenabschid zu Costentz j beschehen zu vberantwurten in dem fug, wie er dem nach die bcricht zwischen vnsbesliesse vnd begreiffe, daz wir dabey be- j leiben vnd dem also nachgeen wellen, das wir da von solhsgewerbs wegen den obgenanten abschid dem vorgenanten > vnserm lieben Herrn vnd Oeheim, dem tünig,zu schikhen haben lassen, mit der vnderschaid, wie sein künigkhliche wirde j demnach die bericht begreiffcnvnd setzen lasse, das wir solhS mit vnsern fürstlichen eren vnd wirden nach seinem > ynnhalt geloben vndversprechen, war, vest vnd stett zu Halden vnd daS gestrakhs zu uolziehen vnd zeuolfüren > vnd sunderdem an Jntraq erberlich vnd redlich nachzugecn, vnd daS wir also miteinander gericht, geslicht vnd be-tragen > sein füllen an alle arglist, getrewlichen vnd an geuerde. Mit vrkund ditz briefö, Geben zuZnsprugg an Phintztag j vor dem Suntag Znuocauit nach Cristi vnsers lieben Herrn gepurde Tausendvierhundert vnd in dein vier vnd siben- I zigisten Zare. 4. 4. prinaojm in «oiniilio."

Pergament,», Urkunde mit anhangendem herzoglichen, Siegel im Staa»»archi» Zttri».

«I. Erklärung der Eidgenossen von Zürich, Bern, Lucern, Solothurn, Uri, Schwyz, Untcrwaldcn,Zug und GlaruS. (1474, .'IC. März.)

„Wir stellen vnd lendcrn gemeiner vnser Eidgnosschaft ratzfründe vnd volmcchtig gewaltzbotten vnserHerren vnd obern, von denen wir also gemeinlich vßgefertiget I vnd gen Costentz geschickt sind, von ZürichHeinrich Reist, der zit altburgermeister, vnd Cunrat von Cham, stattschriber, von Bern NiclauS vonDieSpach, ritter, j vnd Peterman von Wabern, beid altschulthessen, von Lutzern Heinrich Haöfurter,altschultheß, von Sollotern Hanns vom Stall, stattschriber, von Vre Walther ^ in der Gassen, land-aman, von Swiy Cunrat Kupferschmid, altlandaman, vnd ZoS Kochly, seckelmeister, von Zug vnd demampt zu Zug Hanns Schell, alt. > aman, vnd von GlaruS Hanns Schüblibach, seckelmeister, Bekennentvon der vorqenanten der Eidgnoßschaft stellen vnd lendcrn wegen, als dero volmechtigen: > Als zwüschentdem durchlüchtigen, hochgebornen fürsten vnd Herren, kern Sigmunden, hertzogen ze Oesterrich, ze Stir,ze Kernden vnd ze Krain, graffen s ze Tirol tc., vnserm gnedigen Herren, an einem, vnd den vorgcnantenvnsern Herren vnd obern den Eidgnossen von stellen vnd lendetn am andern teil, > von der zwehung,