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April l47,'i.
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I47A, IT. Aprü (Montag nach I'almaruni),
E^taat»arciitv Ztirici»; Tschudlschc Sammlunq kj 8«
»». Heimbringen die Anfrage des Abts von St. Gallen, ob man ihm weiter etwas in Betreff desFlirsten von Oesterreich auftragen wolle, und was man darauf geantwortet. I». Man soll zu Rathwerden, wie man denen, welche Herr Bilgeri von Heudorf gefangen hat, zu Hlilfe kommen wolle. Jeder-mann soll seine Antwort zu Zürich auf den Tag, der auf Osterdienstag (20. April) angesetzt ist, geben-o. des Herzogs von Mailand Antwort und die Sache der Roßtäuscher soll Jedermann heimbringen;auf dem Tag zu Zürich soll man antworten, was man diesfalls thun wolle. «I. Auf den Sonntag«Dugyjmsiclttßvniti zu Nacht (25. April) soll jedes Ort seine Boten zu Basel haben. Da soll man dieSachen ansetzen und weiter handeln, wie auf diesem Tage davon geredet ist.
Zürich. 14? z, TO. — T4. April (in der Osimvnchcn).
Staatsarchiv r»c«r»! MgtMtine Abschtrde, ». 7?. 75!, Staatsarchiv Zürich» Tschudis»c Sammlun,, I. !>.
Die Voten sollen von diesem Tage Folgendes heimbringen: ». Der Abt von Salmansweilcrgeschrieben und durch seinen Boten mündlich anbringen lassen, er vernehme, die Eidgenossen wollen dceUebcrfalls wegen, den Herr Bilgeri von Hcudorf auf dem Rhein gethan, einen Kriegszug vornehme"'er bitte, in solchem Falle seines Gotteshauses Gut zu schonen. I». Das gleiche Gesuch stellen die Heere"von Sulz für ihre Grafschaft im Klettgau und für Vollingen und Zubehörde, mit der Bemerkung, d"^sie mit Niemanden in Verbindung stehen, auch in den letzten Kriegen nicht wider die Eidgenossen gewest"seien. Der Bischof von Eonstanz hat seine Botschaft auch bei den Eidgenossen gehabt und über dc"Schaden, den der Eidgenossen Zugewandte gegenwärtig des von Heudorf wegen erleiden, Klage füb^"lassen. Ferner bittet er, daß im Fall man zu einer Richtung käme, man die Seinen zu Klingnaudarein begreifen wolle. Ferner klagt er seiner Feinde wegen, die ihn aus Schramberg bekriegen und sttzauch dem von Heudorf geholfen haben, die Gefangenen aufzuheben, und begehrt, daß mit unferndesgenossen von Rothweil geredet werde, daß sie ihm Schramberg erobern helfen, und daß die Eidge""^falls Jemand deßwegen Rothweil bekriegen wollte, diesem beistehen. «I. Den Boten, die aufmaüo (25. April) nach Constanz kommen sollen, ist befohlen, das Eapitel des Stifts ernstlich z" bitte"/den Kauf um Eriskirch und Vaumqarten gegenüber denen von Buchhorn zu bewilligen und den Ko"fb^zu besiegeln, in Ansehung deö merklichen Nutzens, der dem Stifte daraus erwachsen ist. Gr"fhard von Württemberg hat seine Votschaft auf diesem Tage gehabt und den Eidgenossen eröffnen last'"'Herzog Sigmund von Oesterreich und er haben lange Zeit hindurch mit einander Streitigkeiten geß" 'nun sei durch einige Vermittler zwischen ihnen eine Vereinigung zu Stande gekommen über die ArtWeise, wie diese und künftige Streitigkeiten zwischen ihnen mit Recht zum Austrag gebracht n'^können und sollen. Diese Vereinigung enthalte keinerlei Hülfsverpflichtungen; er habe darin die '