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December 1469.
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Born. R4K?D, K. Dooonibor (vss ^icoiay.
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Gemeiner Eidgenossen von Städten und Ländern RathSfrcunde, jetzt zu Bern versammelt, schreibenan den Ritter Peter von Hagenbach, Landvogt im Sundgau und Elsaß: Sie haben in vergangenen Tagendem Markgrafen Rudolf von Hochberg, Grafen zu Neuenburg «c., und andern Anwälten des Herzogsvon Burgund durch Bern manigfache Beschwerden vortragen lassen Uber die täglichen Irrungen, welchedenen von Mühlhausen mit Abstellung chreö Marktes, Absage deS feilen Kaufes, Verhalten ihrer Schul-den, Unterschieben ihrer und unserer Feinde u. f. w. vorfallen, und gütlich begehren lassen, daß solchemTreiben Abhülfe geschafft werde. NichtSdestominder dauere dasselbe, besonders durch Bernharden vonEutingen, fort und so habe man dann vor dem Bischof von Basel und genannten« Markgrafen in Bei-sein etlicher burgundischer Räthe einen freundlichen Tag zu Basel gehalten und sei des gemeldeten vonEptingen wegen mit aller Theile Willen zu einem AuStrag auf den Bischof von Constanz gekommen;der andern Irrungen wegen habe man ausgemacht, daß kein Theil den Feinden deS andern Vorschubleisten soll, damit die Richtungen von WaldShut u. s. w. eingehalten und der Vereinigung zwischen den«Herzog von Burgund und einigen eidgenössischen Orten nachgelebt «verde. Da nun Solothurn gegenBernhard von Eptingen zu Recht verfasset sei und der Bischof von Constanz darum Tag gesetzt habe lautdeS abgeredten Abschieds, so sei der von Eptingen nicht erschienen und habe seine Feindseligkeiten sort-gesetzt; er «verde auch in der Herrschaft Landen enthalten und unterstützt; die Unfern haben keine SicherheitWandels und Handels daselbst, zuwider der Vereinigung einiger Orte mit Burgund und dem zu Con-stanz und Waldshut geschlossenen und ausgerufene» Frieden, auch zuwider den freundlichen Versicherungen/die der Herzog von Burgund durch den Markgrafen Rudolf und andere Boten den Eidgenossen gegeben.Hagenbach «verde nun als Anwalt des Herzogs und dessen Statthalter in diesen Landen ersucht, dieseBeschwerden abzustellen, den Eidgenossen und insbesondere auch ihren Bundesgenossen von Mühlhauft»die vertragsgemäße Sicherheit des Handels und Wandels zu verschaffen und dafür zu sorgen, daß ihre«Feinden kein Vorschub geleistet werde, worin er zweifelsohne dem Willen seines Herrn entsprechen werde.Man erwarte seine Antwort durch den rückkehrenden Boten.
«4Ä.
IN. Jnnuar (Freitag nach AiUonii).
TtistOarchiv T». <«5ci»«n.
Boten: Zürich. Heinrich Schwend, Ritter. Lucern. CaSpar von Hertenstein, Altschultheiß-Schwyz. Ulrich Abyberg, Fähndrich. GlaruS. Heinrich Landolt, Vogt zu Utznach.
Diese Boten, im Auftrag der vier Schirmorte des Gotteshauses St. Gatten, schlichten einen Anstandzwischen Abt Ulrich von St. Gallen und den Burgern von Wyl in Betreff der Forinel deS von letzter"zu Händen des Abtö und Gotteshauses zu schwörenden Eides.
Siehe Tschudi II. 7IU.