April l4iili.
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man ihnen aus Pfingsten nach Baden oder anderswohin Tag setzen wolle; die Boten dieses TageS sindder Meinung, dap man ihnen ihr Begehren nicht abschlagen soll. «I. Aus dem vorgcdachten Tage zuLucern soll man den Vorschlag der Boten dieses TageS beratben, dap zwei Orte eine Botschaft in allerEidgenossen Namen nach Zürich thun sollten, um selbes zu bitten, den Herrn HanS Kling, der den Eidgenossen zugehört, bei seinem erhaltenen Brief und Siegel zu schirmen und zu handhaben. « . Bern hatangebracht, der Pfalzqraf lind die Herren von Bayern begehren mit den Eidgenossen ein Bündnip zumachen. I'. Heimbringen, was der Herzog von Mailand angebracht hat, lind dap man eine Botschaftaus zwei Orten nach Uri's Verlangen nach Mailand senden soll. Schwyz und Zug sollen die dreiVorschläge hinsichtlich deS Kaufes deS Klosters Einsiedeln am Zugerberg heimbringen, nämlich erstens, dapdein GotteShause die Gülte, denen von Zug die Gerichte bleiben, oder zweitens, dap den Eidgenossen anver-traut werde, einen Obmann in dem Streite zu setzen, oder endlich drittens, dap ein Abt von Einsiedelnsich verpflichte, keinen Amtmann dahin z» setzen ohne Wissen und Willen derer von Zug. Auf den Tagder Ausfahrt sollen Schwyz und Zug ihre Voten dieses Geschäfts wegen zu Lucern haben, wo die Eid-genossen versuchen werden, eine Ausgleichung zu treffen. I». Auf dem gleichen Tage soll man eineErläuterung deS Spruchs geben, der zwischen denen von Lucern und WeggiS durch die Eidgenossenergangen ist. I. Ebenso soll zwischen Ammann Redinq lind EaSpar Zelger entschieden werden, k. Obman der von Friedinqen Geleit geben wolle, soll aus dem Tage zu Baden beantwortet werden. I. FridolinSchindler, gewesener Vogt in den Acmtern, soll auf Mittwoch >n den Psingstfeiertagen zu Baden seinderer von Sarmenstorf und Heltschi S wegen und auf ihre Kosten. i»i. Auf dem Tage zu Bern sollman in Betreff des Spans zwischen Lucern und Bern einen andern Tag setzen und eine Ausgleichungversuchen, i». 2edeS Ort soll auf St. UlrichStag (4. Juli) seine Votschaft auf dem vom Kaiser auSgeschriebenen Tage zu Constanz haben.
Es ist nicht klar, ob die Artikel >« —n z» diesem oder einem folgende» Tage gehören. Ein Original des beiTschadi abgedruckten Abschieds ist nicht mehr vorfindlich.
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I 7. (Mittwoch noch t nntoN').
«rwiv Basti! Offn»ng«b»« lv. 8a.
Ter Eidgenossen Boten antworten dem Bischof von Basel und den Boten der Stadt Basel, Hansvon Berenfels, Ritter, Bürgermeister, Heinrich Zselin und Ulrich zum Luft, in Gegenwart derer vonSolothurn, in Betreff des Vornelnnenö Graf OSwalds von Thicrstcm bezüglich der HerrschaftsrechteBasels und bezüglich des Zolls l Sie wollen eine Botschaft von allci» Orten nach Solothurn senden undmit denen von Solothurn ernstlich reden lassen, dap sie mit dem Grafen verschaffen, dap er den Zolladtbue; sie wollen an dem Ende keinen Zoll dulden, selbst wenn Basel am kaiserlichen Hofe im Rechtunterläge. Ter Schlösser 'Pfeffingen und Angenstein wegen, welche Solothurn vom Grafen gekauft zuhaben meint, wollen die Eidgenossen mit denen von Solothurn reden, dap sie Graf Oswalden die Schlösserzurückgeben, und wenn sie etwas Geld darauf bezahlt haben und Graf OSwald das nicht wiedergebenwollte, so sollen sie die Schlösser dem Bischof von Basel zustellen und dieser ihnen das Geld geben.
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