3tz Februar 1461.
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Vittsiedeln. I4«I, I ». Zyebrnar <L»w miki).
Stiftsarchiv St. Valien.
Die Eidgenossen setzen einen Tag an wegeil des Handels zwischen dem GotteShause St. Gallen undseinen Unterthanen, betreffend die Auflage der Kriegslasten.
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Vinsiedeln. H4KI, N. Ä?tarz (Montag vve Miltcsastm).
Staatsarchiv St. «Halle»: Druckercmplar.
Voten: Zürich. Niclaus Brennwald, Seckelmeistcr. Bern. Urban von Muhlern. Lucern.Heinrich HaSfurter, Altschultheiß. Uri. Walther im Oberdorf, Ammann. Schwyz. Ulrich Wagner,Altammann. Unterwalden. HanS Heinzli, Ammann. Zug. Werner Malzach, Ammann. GlaruS.Werner Aebly, Ammann.
Vor diese Boten trat Ulrich Rösch, bestätigter Pfleger des Gotteshauses St. Gallen, wegen dem Streite,den er gegen seine GotteShauSleute zu Koßau, Tablat, Straubenzell, Rodmontcn, Witenbach, BernhardS-zell, Geiserwald, Mörschivyl, LimiSwyl, Berg, Tumbach, Untereggen, Waldkirch und an andern Orten hatte,indem nämlich diese sich weigerten, die auf sie, wie auf die von Wyl und andere gehorsame GotteShauS-leute verlegten, in dem jüngsten Krieg der Eidgenossen gegen daS HauS Oesterreich erlaufenen Reisekostenzu bezahlen. Die Gegenpartei behauptete, durch ein Versprechen des Pflegers und kraft altem Herkommenvon solcher Pflicht frei zu sein, und begehrte, daß der Pfleger die Befreiung urkundlich verbriefe. DerEidgenossen Boten haben nach vielen Verhandlungen und Einsichtnahme aller einschlägigen Acten durchfreundliches Zureden so viel erzielt, daß die genannten GotteShauSleute sich begeben haben, die Reise-kosten, wie der Pfleger ihnen dieselben aufgelegt, ohne alle Fürworte zu bezahlen und damit, wie andereGotteShauSleute, gehorsam zu sein. Darüber wurde jedem Theile auf sein Verlangen eine Urkunde mitden Siegeln der Vermittler ausgestellt.
Hvsittqen. I4KI, T7. Marz l^n, »,>w -»»>>.
Staatsarchiv Lucer»: Allgemeine Abschiede, lliii.
»». Bezüglich des TageS zu Eonstanz soll den Boten Gewalt gegeben werden. Auf den SonntagMiZlwieorstiil äomini (1!1. April) sollen die Boten zu Lucern sein und Antwort geben, waS JedermannsMeinung sei. I». ÄedeS Ort soll auf den hohen Donstag Abend zwei Knechte zu Dießenhofen haben derWarnungen wegen, die den Boten von denen von Bern und Schaffhausen zugegangen sind. Zeder-mann soll sich mit Salz versorgen.