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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
Entstehung
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Mai 1449.

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»5«.

Lncern. I44S, 14 Ndai.

Die Acten fehlen. Basel Offnungsbuch I. 441.Tag gen Lucern vff Mittwuchen nach ttuntuts xr-ix»."

»St

Wreisttch. 144A, 14. (Niittwoch nach vantats).

Tschudi: Chronik II. 5Zg. 4SZ. SZZ.

». Definitiver Friede zwischen Oesterreich und der Stadt Basel auf Grundlage des Constanzer-Compromisses voni 9. Zuni 1446. ?». RegulirMng der Verhaltnisse der Stadt Rhcinfelden.

Zu ». Dieser Friede wird hier erwähnt, weil er als eine Folge des allgemeinen Friedenscongresses von Con-stanz (Abschied 300) erscheint. Derselbe findet sich auch abgedruckt bei Chmel, Materialien zur österreichischen Ge-schichte I. 2. S. 302. Zu Ii. Ludwig Hctzel von Bern und Burkard Frowin von Solothuru, welche im Namenihrer Städte bei der Richtung gewesen, besiegeln mit Andern diesen Brief.

»

Baden. 144S, 13. Jnni.

Staatsarchiv Bern: Deutsches Missivenbuch .4. tök.

Gemeiner Eidgenossen Boten, zu Baden versammelt, schreiben an Pfalzgraf Ludwig bei Rhein, dievon Schwyz und einige Andere beklagen sich über mannigfaltige Plakereicn, die sie von RapperswylMs erleiden und die ihnen nicht länger erträglich seien; unter andern, belange man sie vor den kaiser-lichen Gerichten zu Stühlingen und zu Rotweil, und wenn sie daselbst ihre Freiheiten vorwenden, sov>vlle man ihnen auf dieselben nicht richten, weil sie vom jetzigen römischen Könige nicht bestätigt, sondernungeachtet demüthigen AnHaltens ihnen die Bestätigung verweigert worden sei u. s. w. Das bringen nungemeine Eidgenossen an den Pfalzgrafen mit der Bitte, er möchte die Hofrichter anhalten, denen vonSchwyz nach Inhalt ihrer Freiheiten zu richten:Also, gnediger Herr, sid nu üwer fürstlichkeit desöligen Römischen Riehes vicaryc ist vnd üwer gnaden Chur gebärt, menglichem glichs im Riehe zugestatten, so bittend wir üwer hochgelopten angeborne miltikeit mit aller diemut, so wir seiner gnediklichostkönncnt, Zr wellent mit den Hoffrichtern vnd richtern an den benempten Hofgerichten verschaffen vndInen gebieten, den benempten von Swytz vnd andern vnsern eydgnofsen nach Zr fryheiten sag zu richtenvnd dm in nit fürzezichen, dz Inen Zr fryheiten nit beftetiget syen. Denn ouch sölichs an Znen diemüt-lichen ze werben nit hinterftelt bliben ist noch beliben sol, wan dz ze schulden kumpt. Vnd welle sichüwer gnad Karin als miltiklich bewisen, als wir das zu üwer gnaden :c. sunder getruwen Hanl vndwellent vns als üwer vnd des heiligen Riehes gehorsame mit üwerer gnedigen antwurt gebeiten."

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