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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Zuli 1445.

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Erzcanzler, Herrn Ludwig, Pfalzgrafen bei Rhein und Herzog in Bayern, deS heiligen Reiches Kurfürsten,daß sie geneigt seien, nach der drei Kurfürsten Antrag und Begehren auf den nächsten Mittwoch nachScmct PeterS Tag all vinrula (4. August) behufs Verhandlung eines Waffenstillstandes (zitlichen fri-denS") zu Constanz einen Tag zu leisten, doch so, daß ihre Boten und deren Gefolge für Hin- und Herreiseund Aufenthalt am Tag durch Vermittlung der drei Kurfürsten freies, sicheres Geleit erhalten, mit derVersicherung, daß sie, die Eidgenossen, wider Willen und nur durch die Gegenpartei gedrängt Kriegführen und gern zu billiger Ausgleichung Hand bieten werden.

SN«.

Constanz. 4. Angnst (Mittwnchen nach Viiillnlu Noti'i),

Staatsarchiv Luccr»: Allgemeine Abschiede, -V, ii>7.

t». Tagansetzung nach Lucern auf St. Verenentag (1. September), um über folgende Gegenständezu antworten: 1. Der Kurfürsten Meinung, daß man sich um einen Obmann aus einer Reichsstadtvereinbaren und daß dann die Eidgenossen sowohl als Zürich, je zwei Schiedrichter zu ihm setzensollten. Z. Ebenso sollte man sich gegenüber der Herrschaft Oesterreich auf einen Obmann mit gleichemZusatz vereinigen, von denen die waltenden Streitigkeiten zu entscheiden wären. 3. Die Antwort an dieKurfürsten soll an den Bischof von Basel gesendet und ihm eine Abschrift davon mitgetheilt werden zuHänden der Herrschaft Oesterreich, welche ebenso von ihrer sachbezüglichen Erklärung dem Bischof vonVasel eine Abschrift zu Händen der Eidgenossen zu geben hätte. 4. Die Kurfürsten haben die Absicht,einen Tag nach Straßburg anzusetzen und persönlich dahin zu kommen; sie begehren, daß man den Tagleiste, i,. Der Bischof von Constanz bittet um den Pfaffen, auch umdie brieff als vmb Hewen, Zmdie ze lassent". «. Die Stadt Constanz bittet für einen Gefangenen der Glarner. «R. Die StadtSt. Gallen verwendet sich für die gemeine Vogtei, welche zur Hälfte ihrem Burger Conrad Peyer, zurHälfte dem von Klingenberg gehört, daß man sie in diesem Kriegestill sitzen" (neutral bleiben) lasseWyl bittet umZuschub mit Volk" (eidgenössische Besatzung).

Dieser Abschied trägt ohne Jahrzahl die Ucberschrift:Batten von dem tag ze Costcnz vff Mittwuchen nachVinvnla I'ktri. Süllen die Boten heimbringen." Dazu schrieb eine neuere Hand 1448. Es ist aber unzweifelhaft,daß es der ans dem vorigen Tage (Abschied 289) angesetzte Tag zu Constanz (Mittwoch nach Viucmla I'ctri 1445) ist.-Vergleiche «I mit dem unter Nro. 291 folgenden Abschied. Dazu noch Basel Offnnngsbuch I. 355.VffSamstag unser frowcn abeut aLsnin^tionis ze latin genant anno xi^uinto": Vorschlag der kurfürstlichen Näthe zueiner Vermittlung oder einem Austrag der Streitigkeiten zwischen Basel und Oesterreich, für Bildung eines Schicd-gerichts ic.

SNR.

Lucern. 144S, I September (an Saut Verenentag).

Staatsarchiv Ludern: Samnilimg ungebundener Abschiede.

Gemeiner Eidgenossen Boten, zu Lucern versammelt, schreiben an Hauptmann, Ammann und Rath)u Appenzell, sie haben auf Bitte St. GallenS die Leute in der gemeinen Vogtei bei Constanz, welche