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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Ueberhaupt ist das Ende unseres Zeitraums reich an Verhandlungen und Verträgen mitauswärtigen Staaten deutscher uud welscher Zunge, mit deutschen Fürsten und Reichsstädtenebensowohl wie mit Mailand und Savoyen. Der burgundische Krieg, den die Eidgenossen aller-dings, wie sie es stets deutlich festhalten, nicht alsHauptfächer" sondern nur alsHelfer"führten, veränderte die politische Gestalt Europa's und die Eidgenossen wurden eine Macht, umderen Bündniß und kriegsfertiges Volk man sich in Nähe und Ferne bewarb.

Die Form der Abschiede, welche mit möglichster Treue beibehalten wurde, und die Massedes darin enthaltenen, oft geringfügigen Stoffes macht es allerdings etwas schwierig, einen Ueber-blick der Verhandlungen über die einzelnen Materien zu gewinnen. Man hat daher auf dieAnfertigung der Register alle Sorgfalt verwendet, um die Benutzung des Bandes zu erleichtern.

In den Beilagen wurden dem Plane des Werkes gemäß die wichtigsten Staatsverträgedieser Epoche tertuell nach den Originalurkunden, in so weit diese immer erhältlich waren, indiplomatisch getreuem Abdruck wiedergegeben.

Der Eidgenössische Archivar, Herr lki. Krütli, an welchen seit dem Tode des Herrn Meyervon Knonan die Direction des ganzen Werkes der amtlichen Sammlung und Herausgabe derältern eidgenössischen Abschiede übergangen ist, hat der Korrektheit des Druckes dieses Bandesvorzügliche Obsorge gewidmet und dem Bearbeiter durch freundliche Beihülfe seine oft schwierigeund mühsame Arbeit wesentlich erleichtert.

Lnccrn, im Juli 1863.

S.