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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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gras Rudolfs: das Reich, Oesterreich, seine Lehenherren und seine gebornen Freunde, seine Lehenleutc. Vor-behalte der beiden Städte: das Reich, Oesterreich und ihre bisherigen Eidgenossen und Verbündeten. (Amlesten tag Meyen.)

Staatsarchiv Bern. Pergam. Urkunde mit drei anhängenden Siegeln. Angeführt bei Tschad i l.S. 59g.

301.

11399, 1. September. Ensisheim. Münzconvcntion zwischen Herzog Leopold von Oesterreich, handelnd auch fürseinen Bruder und seinen Vetter und alle deren Lande und Städte einerseits und der Stadt Basel anderseits.(Montag vor vnser frowen tag, als sie geboren ward.)

Des ersten, das wir ze ayner Vynen mark silbers ain halb mark kupphers tun füllen vnd nicht mer, vsserdenselben anderhalb mark silbers vnd Zusatzes sollen gemacht werden acht phund vnd acht schilling stebler odervier phund vnd vier schilling zwayling. Das sind die anderhalb mark silbers vnd Zusatzes in den ofen gesetzetsullent ain vyne mark silbers vsser dem ofen vnd füre bringen vnd tun. Der Schrott soll sin vff vier lott deranderhalb marken silbers vnd Zusatzes ain phund vnd acht schilling stebler oder vierzehen schilling zwayling.Der vorgeschriben pfening sol man geben vmb ain vyne mark silbers achthalb phund stäbler oder vierdhalbphund vnd fünf schilling zwayling oder aber sechs guldin vnd dry schilling stäbler, der gold haben wil, vndnicht mer. So ist dis der kosten, der vf die vorgeschriben anderhalb mark gan sol vntz das sy zu Pfennigenbracht werden: Des erstern für den abgang im ofen vnd das abschrot anderwerts ze gießen dry schillingsteblern, von den anderhalb marken steblern wisz ze machen sechs schilling stebler vnd von den anderhalbmarken zwayling wiß ze machen fünf schilling stebler, wan minder kost darüber gat denn vber stebler; dengesellen von den anderhalb marken des klainen geltes stebler ze werken vnd ze fürgewicht vier schilling steblervnd von den anderhalb marken zwaylingen ze werken vierdhalben schilling stebler, von den anderhalb markenkleines gelts ze malen sechs stebler vnd von den anderhalb marken zwayling ze malen vier stebler; dem münz-meister für tigel, kohl, vnschlitt, salz, winstein, münzysen, stempfel, leder vnd ander geschirr einen schillingstebler; dem münzmeister für sein sorg vnd arbeit sechs stebler vnd von den anderhalb marken zwayling ze sleg^schätz zwcn schilling stebler vnd wenn die münzergesellen by dem vorgeschribnen lon vier schillingen, so st steblerPfenning werken vnd machen, nicht wol bestann noch darumbe gewerken möchten, harumbe sol von den steblernPfennigen kam slcgschatz genomen werden vmb das man den münzergesellen des; fürbazzer geloncn vnd st dasst'lbklain gelt stebler gewerken mugent."

Archiv Basel, Großes weißes Buch Fol. 95. Pergamentene Urkunde mit anhängenden Siegeln HerzogLeopolds und der Stadt Basel, abgedruckt Argovia VIII. S. 380 sf. Vgl. Lichnowsky V. Reg. S^S.Schreiber, Urkundenbuch II. 1. 227.

302.

4399, 11. Rovember. Die Städte Basel und Straßburg erneuern ihr mit diesem Tag auslaufendes Bündnis)vom 12. Juni 1396 auf weitere vier Jahre. (An sant Martinstag )

Archiv Basel, Großes weißes Buch Fol. 72 0.

303.

4399. Münzvertrag zwischen den Städten Basel und Freiburg im Breisgau auf fünf Jahre. Aus der MarkSilber, die Iv'/e Loth fein war, sollen 112 Schillinge Stebler geprägt werden, es gehen also auf die seu"'Mark 108 Schillinge Stebler.

Schreiber, Urkb. II. 128. Auges, bei Mono, Zcitschr. II. 401.