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ist. 6. Wenn die jungen Herren von Nydau zu ihren Tagen kommen, so sollen sie innert Monatsfrist diesenVertrag beschwören und von da an alljährlich, so lang einer von ihnen lebt, jcwcilcn auf den Sonntag zu aus-gehender Psingstwoche den Eid erneuern. (Morndeß nach kl. <). T. im Ougstcn.)
Staasarchiv Bern. Abgedruckt Soloth. Wochenblatt 1826. S. 457.
1343 an dem achten Tage Unserer Frauen im August Urkunden die Grafen, daß sie dieser Richtung stattthun und sie beschwören werden, sobald die von Bern vorbehalten- Einwilligung Freiburgs erfolgt sei. Ebenda S. 4i!3.
1345, morndcß nach dem achten Tag August, nrkundct Graf Rudolf, daß er, nun zu seinen Tagen gekommen,die Richtung beschworen habe. Ebenda S. 465.
Die Zustimmungserklärung von Frciburg. 22. August 1343 ist abgedr. Soloth. Wochenblatt 1822 S. 463
207.
im September. Johann von Lisicux (äo lüssiaoo), Gencralvicar des Bischofs von Lausanne, für sich und imNamen der Edcln, Bürger und Einwohner von Lausanne, des Thalcs Lutry und der übrigen Untcrthancn desBisthums machen mit der Stadt Freiburg auf Widerruf bis zwei Monate nach Kündung folgendes Uebcr-einkommen- Niemand soll den andern pfänden oder verbieten, ausgenommen einen geständigen oder durchglaubwürdige Briefe überwiesenen Schuldner oder Bürgen. Niemand soll den andern überfallen oder ihmUnrecht und Gewalt anthun. Wenn zwischen den Parteien oder ihren Angehörigen Streit entsteht, so soll mangegenseitig auf die Gränze. einstweilen nach Milden, kommen und da den Stre.t durch vier in gemeinsamemEinverständniß je zu zwei aus jedem Thcil bezeichnete Schicdrichtcr erst in Güte zu schlichten suchen, dann nachRecht und Gewohnheit des Orts, wo das Verbrechen begangen, der Vertrag gemacht, die Güter gelegen sind,oder die Pfändung stattgefunden hat. entscheiden lassen. (Neuss Leptemlu-i.)
Archiv Frciburg. Abgedruckt Roeueil cko Urilwurx III. x. 75. Xo. 165.
203.
^44, 20 Januar. Brugg. Münzconvention zwischen Hermann von Landcnbcrg, Hauptmann und Pfleger derHerzoge von Oesterreich im Thurgau. Argau und Elsaß im Na,neu der Herrschaft, dem Bürgermeister, demRath und den Bürgern der Stadt Basel für sich und im Namen dcS Bischofs Johann von Basel, dem Bürger-meister dem Rath und den Burgern von Zürich im Namen der Stadt und der Aebtissin daselbst: „daz wirübereingekommen sind von vnscr Münzen wegen, die wir vfgcworfcn haben, daz die beliben füllen in allen diengedingcn vnd ordnungcn, als hie nach geschribcn stat. Daz c.rstcn soll die Münze von Zouingcn bestan also, dazvon dem füre vf icklich March Silbers gan füllen vier pfundt, sechse schillmg vnd sechse Pfenning der Pfenningenso der Münzmcistcr von Zouingcn machet. Aber jeklich March in der Münze ze Basel sullcn gan ouch vondem füre vier pfundt. sünfe schilling vnd sechse Pfenning. Vnd vffen die March in der Münze Zürich vier pfunt,siben schilling und sechse Pfenning, ouch von dem füre, der Pfenningen, so man ieklichcr diser münzen machet. Dochsol man dieselben Zürcher march runden bi Zouinger vnd bi Basler March vmb vier phunt vnd sibendhalbenschilling, also daz sie doch bi Züricher gewicht bestände vmb vier phunt vnd achthalben schilling, als vorgeschribenist. Es füllen ouch dis vorgenannten Münzin also bestan, daz sie nicht gclichtcrt noch geschwcchet werden; wcrcaber daz unser Münzmeistern dckeincr daz vbcrfüre vmb sechse Pfenninge ane gcucrde, daz söllte im weder an lib»och an gut gan." Es sollen auch die Münzmeister die March Silbers nicht theurcr kaufen als um vier Pfundder Pfennige, die in diesen drei vorgeschriebenen Münzen gehen, jedoch mag der Münzmeistcr von Zürich fürdie March 4 Pfund 1 Schilling geben „von der sweri vnd des Überschlages wegen derselben Zürich gewicht."Der Münzmeister von Zosingen mag die March kaufen um 4 Pfund 4 Pfen. „von der verre vnd der vngelegen-heit wegen des wcgcs". Der Münzmeister von Basel um 4 Pf. 6 Pfenning von den Hausgenossen „als ,r rechtist" aber von Niemanden anders u. s. w. Uebcr die Dauer der Convention heißt es: „Wcre ouch dz dcheincn
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