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dem Zusatz, daß weder während des Nestes der fünfzehn Jahre des frühem, noch während der achtzehn Jah^des gegenwärtigen Vertrags Ludwig von Savoyen oder nach seinein allfälligen Tode sein Sohn Johannesder Stadt Bern irgendwelche Verbindung ohne Wissen und Willen und schriftliche besiegelte ZustimmungFreiburgs eingehen, noch den Bernern während der gleichen Zeitdauer gegen Freiburg irgendwelche Hümleisten dürfe. (VlLösiruu. äis llisnsis llrüü.)
Archiv Freiburg. Latein. Urk. Abgedr. im Rsousil äs VribourA II. x. 130. blo. 113.
154.
4334, 14. September. Winterthur. Herzog Otto von Oesterreich vergleicht sich mit den Burgern von Lucern u»'alle zwischen ihnen aufgelaufenen Kriege und Mißhelligkcitcn und rcgulirt das Verfahren bei der Wahl dt»Schultheißen, des Raths und der Aemterbesetzung. (Mittw. nach U. F. Tag im Herbst.)
Stadtarchiv Lucern. Abgedr. bei Kopp, llrkb. I. Nr. 77.
155.
4334, 17. Octobcr. Zehnjähriges Bündniß der Freiherren Rudolf und Johannes, Gebrüder, von Weissenbmidmit ihren Leuten und Besten im Siebenthal mit der Stadt Bern. Die Freiherren versprechen BernMahnung Rath und Hülfe; Bern verpflichtet sich, ihre Leute, Besten und Güter „von der Kander hinein" s"schirmen. (Morndeß nach St. Gallentag.)
Staatsarchiv Bern. (Unt. Spruchbuch 4.. 60 1>.) Abgedr. Solothurner Wochenblatt 1829. S.
Damit im Zusammenhang stehen sowohl die vorausgegangenen Friedensschlüsse zwischen Bern und tM'Herren von Weihenburg vom 3g. Juni 1334 (Solothurner Wochenblatt 1SS9. S. 533.) und dietretung der Reichspfandschaft Hasle vom 2. Juli 1334 (Solothurner Wochenblatt 1829. S. 331.), als mVdie nachfolgenden Verburgrechtungen auf Lebenszeit der beiden Freiherrn mit Bern vom 1. December 13361. December 1337. Staatsarchiv Bern. Angeführt bei v. Wattenwyl II. S. 87.
156.
4333, 7. Januar. Die Städte Bern und Murten erneuern auf ewige Zeiten ihr altes Bündniß:
»llorinam iuraraonti, gua soutsäsrati kraut tsmporibus rstroaotis sunt, ob ssss ässiäoraut st lousn^in porpotuuin rsusrsaruut st rsoo^nousrunt oonsoräitsr in bans lorinain, viäsiisst xro guainäiu a>villo äurabuut vsl äurars xotsriut, aä äsllsnäsnäum oinnia jura sua, oinnss posssssionss st inusstnv 'suas tonsntur gibt inntua vios, bona tiäs, totisgus viribus rsruin st xorsonarurn auxiliuin st oonsMinpsnäsrs, siouti ab antigua oonsustusäins tsosrunt, guslibst sins äolo. Dt in buius rsnousoMrobur sto.» ,
Staatsarchiv Bern. Pergam. Urkunde mit'anhängenden Siegeln beider Städte. Abgedr. nach ^Gegenbrief bei Engelhard, Geschichte von Murten, Beil. II. Schweiz. Geschichtsforscher VII. S. 9^'
157.
4333, Februar. Bern. Schiedrichterlicher Spruch des Ruthes zu Bern zwischen dem Kloster Jnterlaken undLandschaft Hasli, wodurch das Kloster zur Bezahlung von 300 Pfund und die Landschaft dagegen zuschaftlichem Verhalten gegenüber demselben angewiesen wird.
Staatsarchiv Bern. Vgl. Stettler, Negesten von Jnterlaken, Nr. 280.
158.
4333. s. cl. Niemand soll die neue Münze von Bern, von Burgdorf und von Solothurn nehmen „med^' ^Wechsel noch ze enkeinen dingen, sit das si och Zürich offenllich verboten und versworn sint."
Aus einer Münzordnung Zürichs im Stadtbuch I. S. 20, b. Vgl. ebenda 31 b.