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54.
1296, 29. April. Freiburg erklärt seine bundesgcmäße Zustimmung zu dem Bündnis; Berns mit Solothurn »slotumsn, gnoä juramsnwm, gnoä vodis I-roiunt, simils u vodis «zis kut st stium nos eis oonsimils llroiumnsvivo vorsn.« (Xsriu ssxtn post ksstunr dsati 0oorgü Nurtiris.)
Staatsarchiv Bern. Lateinische Urkunde. Abgedruckt Rsousil äs Xi-idourx I. x. 166. Xo. 69.Solothurner Wochenblatt 1L28. S. 436. Zsorlockor, Ilrk. II. x. 428. Xo. 333. Xorol 2216. Neues-schweiz. Museum. Jahrg. 1787. S. 706. Vgl. Kopp, Geschichte. Buch VI. S. 149. Buch IX. S. 13.
55.
1296, 19. Juni. Freiburg sagt Bern von allen Kosten los. die cS im letzten mit ihm geführten Krieg erlitten hat.
Schweiz. Museum, Jahrgang 1827. S. 706.
56.
1296, 13. September. Zwischen den Bürgern von Neuenburg und denen von Biel hatte sich Zwietracht erhobenwegen einer Pfändung, welche Ulrich Gormont von Neuenbürg am Tage des Bieler Marktes vor der StadtBiel auf einige Burger von Solothurn vorgenommen hatte. Diese Streitsache wird von den SchiedrichternHeinrich von Wildcustcin. Meyer zu Biel, und Ulrich Reich. Schultheiß von Solothurn, dahin geschlichtet, das;Ulrich Gormont verpflichtet wird, auf Begehren derer von Biel mit fünf Lanzcnträgern und vier Armbrust-schützeu in eigenen Kosten denen von Biel während fünf Tagen Hülfe zu leisten; wenn er dieses gcthan, soll erder obigen Sache gänzlich entschlagcn sein. Hei gleichem Anlaß wird zwischen Neuenbürg und Biel eine zwei-jährige Sicherheit und Schutzverpflichtung statuirt, welche jedoch aufgekündet werden kann, wenn die Herrender beiden Städte mit einander in Krieg gerathen. (ViFili-r sxaltutionm s. orncüs.)
Archiv Neuenburg. Abgedruckt Natilo I. 274. 'Irouillut II. Xo. 467. Letzterer übersetzt dasDatum falsch mit I. September.
57.
1299 (für 1295). 19. Februar. Ludwig von Savoyen, Herr der Wandt, verspricht der Stadt Bern eidlich Hülfe' mit ganzer Macht zwischen Genf und Zofingcn in eigenen Kosten bis Ostern und von da an zehn Jahre langgegen alle ihre Feinde, ausgenommen die Grafen von Savoyen und von Burgund, sobald er persönlich odersein Statthalter gemahnt wird. Wenn sich Bundesbricfe zwischen ihm und den Freiburgern vorfänden, soerklärt er selbe mit Gegenwärtigem als null und nichtig und dem Bunde mit Bern unschädlich, (vto vsnormuuno äominioe unnuntmtionm .1. 00. non^imo gninto.
Staatsarchiv Bern. Abgedruckt Aosrlsäizr, II. p. 436. Xo. 892. Solothurner Wochenblatt1312 S. 390. Vgl. Kopp, Geschichte, VI. Buch, S. 161. I orol, ReZ. Xo. 2229.
Im deutschen Spruchbuch S. 88 dcS Staatsarchivs Bern steht eine gleichlautende Urkunde mit demDatum 1291 (anno äowiuioaänoaroationis N.00. nonoxssirno xrtmo) abgedruckt Zoorloäor II. x. 381.Xo. 339. Offenbar eine unrichtige Abschrift derselben Urkunde.
58.
1299, 4. April. Zehnjähriges Burgrecht (bis 22. Mai 1306) des Bischofs Bonifatius von Sitten mit der StadtBern. Er, nebst dem Grafen Jossclin von Visp und der Gemeinde von Leuck (vnirwrmtus äs llsuedo), ver-bindet sich, den Bernern beizustehen mit aller Macht seiner Kirche wider die Freien Rudolf von Weißenburg,Arnold und Walter von Wcdiswile und wider die Herren von Naron aus dem Lande Wallis, über das Alpen-gebirge bis an den Ort Watt bei Strättlingen, zu Schutz und Hülfe, unter Zustimmung und nach Rath undWillen seines Domcapitcls. (Iföria. guurta proxima, xost oetmvain sMoelw.)