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26.
»278, 11. August. Altdorf. Marquard von Wohlhusen, Landrichter im Argau und Zürichgau schlichtet imAuftrag König Rudolfs einen Streit um Alpen zwischen den Landleutcn von Uri und dem Gotteshaus Engcl-bcrg. (Morncnd nach St. Laurenz.)
Archiv Uri. Abgedruckt Gcschichtsfrcund VII. 162. Kopp, Urkundenüuch I. S. 10.
27.
»278, 24. Juni. Hagenau. Mit dem Pfalzgrafen Ludwig bei Rhein und den Grafen Albrccht von Hohenberg,Eberhard von Katzcncllcnbogcn, Friedrich von Lciningcn und sechszehn Reichsstädten macht auch die Stadt Baseleinen zweijährigen Bund für Aufrcchthnltung des Landfriedens zwischen Mainz und Basel und für Züchtigungderer, welche auf dem Rhein unrechtmäßige und ungewohnte Zölle erheben, (vis boa.tr llolmnuis lmptists.)
Nroniliat II. Uc>. 229, nach >V onobor, Apparat, ^rolr. p. 186.
28.
»278, 15. August. Der Bischof von Chur, Graf Hugo von Werdcnbcrg, Landgraf in Schwaben und Curwalcn,Pfleger des römischen Königs, und Herr Walther von Vatz geben allen, welche die Straße durch Curwalcnbefahren, namentlich und zuvörderst denen von Lucern, hin und zurück Geleit und Frieden für Leib und Gutund verheißen, sie vor allen dein zuwiderlaufenden Beschwernissen nach Kräften zu wahren. (In assumpkioiro
b-mts Nario VirZiurs.)
Staatsarchiv Lucern. Abgedruckt bei Kopp, Urkundcnbuch I. Nr. 14.
29.
»279, im September. Der Meyer, der Rath und die Gemeinde der Stadt Biel schließen mit der Stadt Bern einBündnis; bis Weihnachten und von da an auf fünf Jahre zu gegenseitiger Handhabung und Beschirmung derRechte, Gewohnheiten und Besitzthttmer beider Städte. Vorbehalten werden von Biel der Bischof von Baselund dessen Capitel als Herren der Stadt Biel, von Bern der römische König und dessen Söhne. Wenn einervon Biel gegen einen von Bern eine Klage Hütte, so soll ihm innert drei Tagen Recht gehalten werden, ebensoim umgekehrten Fall. Wenn schwierigere Anstände, die gerichtlich nicht ausgetragen werden können, sichzwischen den beiden Städten erheben, so soll man darüber zu Frienisbcrg (Aurora.) tagen, zwei Nathsdcputirteaus jeder Stadt sollen die Anstände gütlich oder rechtlich mit einander entscheiden. Niemand soll denandern pfänden, es wäre denn einer rechter Schuldner oder Bürge. (Normo Sopbsmbri.)
Urkunde im Staatsarchiv Bern. Abgedruckt bei Zsorlsäor, Urb. II. p. 240. Ho. 718. Vrouill-rtII No ^42 Vgl. Uorol, Rox. 1001. Kopp, Geschichte, IV. Buch, S. 307, 308. Neues schwciz.Museum"l705."S. 597. — Der Gegenbricf Berns ist nicht mehr vorhanden. Kopp, Gesch. IV. 308. Anm. 3.
30.
4282, 1. Deccmbcr. Bündnis; zwischen Bischof Friedrich von Cur und Bischof Peter von Sitten.
Nobr Loäox ckiplomatious II. x. 16. Ho. 15. Weder ein Original noch eine Abschrift der Urkunde istvorhanden. ' Die Angabe gründet sich auf Guter, Campell, Bucclin, Leu, Ulysses von Salis-MarschlinS -c.
31.
42lM, 5. August. Urseren. Thomas von Glurenge, Ritter, Wilhelm, Niclaus und Marquard de Morgia undJohannes de Vespia in Wallis schließen (aä cloksnäonäunr uostra, iura, ob inimioorum uostrorum »ourtra,ooruxosoouckuur) mit dein Bischof Friedrich von Cur, dem Abt Simon von Disscntis und dem Herrn H. von