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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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17.

t2KZ, ig. August. Beru nimmt die Äbtissin und den Convcnt von Maigrauge in sein Burgrccht auf. (Dcriaguarta post kcstum assumptiouis dsats Uaric Vir^inis a . 12ko).

Staatsarchiv Bern. Abgedruckt öcerlcäor, Drü. I. Ho. 472. Solothurner Wochenblatt 1826.S. 367. Vgl. Vor vi, »ex. 1660.

18.

1208, g. September. Bern. Die Stadt Bern nimmt den Grafen Philipp von Savoyen zum Herrn und Be-schützer an des Reiches Statt (in äomiuum et protcctorsm suum loco impcrii) auf dessen Lebenszeit bis einrömischer König oder Kaiser diesseits des Rheins im Elsaß und zu Basel gewaltig wird und so lang GrafPhilipp diese Schirmherrschaft behalten will. Er bezieht die Einkünfte des Reichs von Zoll. Münze und hohenGerichten. Die Burger. welche sechszchn Jahre alt sind und darüber, schwören ihn. zu helfen und auch er ver-pflichtet sich die Stadt gegen Jedermann zu schirmen. (Dominica, post uativitatcm dcatc Naric).

Nach Archiv Turin abgedruckt bei Wurstemberger. Codex Nr 769. ^--locker. ^ ?- 6.Xo. 513. Lttnig. Neichsarchiv. Contin. II. IV^ IL. Nr. 3 «uecbcnon IV p. 82. SolothurnerWochenblatt 1328. S. 370. Neues sch'vciz. Museum, Jahrgang 179v, S. 6oo.

Ig.

1269 S Februar Basel Die Stadt Basel anerbietet den Burgern von Straßburg unter Vorbehalt der Gegen-seitigkeit sicheres Geleit für Leib und Gut. zu kommen, zu weilen und wieder heimzukehren bis zum 3. März

(usguc ml instantem mccliam guaclragssimum).

Abgedruckt nach Scüöxklin. ^atia äiplomatw» I. 461. bei Irouillat II. Xo. 141. Ochs, Geschichtevon Basel I. 394 s. Vgl. Kopp. Geschichte, Buch III. S.

20.

5270. 11 November Avenches Der Meyer von Aventicum und die Gemeinde daselbst beurkunden, daß im Jahr1239 d^ Gnm!nde ^ Aventicu.n mit der Stadt Freiburg einen ewigen Bund gemacht, feierlich beschworenund in offenem Brief verschrieben habe -talilms comlitiouilms sivc pactis, ciuoä utraguc uuivcrsitas äcdctuctcuctur per clictum suramcutum altcram bona lläo ac in pcrpctuum scrvarc ac clclcuclcrc contraomucs. in pcrsonis omuidu^uc guridus. posscsioniws et ipsius iuvcstituM-s cxccptm tam^ ac

Dominik carumäcm.< Alles dieses erneuern sie nun »ut dem Beisatz daß dieses ewige Bundn.ß von nun anvon zehn zu zehn Jahren in beiden Städten mit Eiden erneuert werden soll. (In teste saute Nartmr).

«... r.- - ' s. u.,u i..i Archiv Freiburg. Abgedr. Solothurner Wochenblatt 1827. S. 407.

>-«. --- ---v-.«...»

Anm. 4. DorsI, IIep. 1756.

21.

527t, 16 April Ncucncgg Bern und Freiburg erneuern den ewigen Bund, in welchem sie seit den Zeiten desHerzogs Berchtold von Zähringen mit einander gestanden und auf innner zu stehen begehren. Die Bestimmungendes Bundesvertrages vom 20. November 1243 (oben Reg. 4) werden wiederholt, nur ist der Termin der Absagehier auf ein halbes Jahr gestellt, wenn die eine Stadt in den -z-all kommt, ihrem Herrn oder Schirmherrn gegendie andere helfen zu müssen, vorausgesetzt daß das Schiru.vcrhältu.ß inzwischen nicht aufhört (si aälmc ädcusm«na äm-arct) Statt des Verbots, einen Herrn (daroncm) als Burger aufzunehmen ohne Einwilligu.H der andernStadt welches im Vertrag von 1243 steht, heißt es hier, es soll keine der beiden Städte ohne Einwilligung der An-dern aligucm Imdcutcm ciuitatcm, Castrum vd muuitioncm, aut cum, cur aliguoel Castrum scu mumtm mt