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Angehörigen der andern, vorbehalten daß sie Zoll geben und Caution für gerichtliche Urtheile leisten. An-sprachen um Erbe und Lehen, die nicht durch die ordentlichen Gerichte erledigt werden können, werden durchZusammentritt zweier Nathsdelcgirten von jeder Seite in Mitte des Weges geschlichtet oder entschieden. Vonzehn zu zehn Jahren wird dieses Bündniß mit Eiden erneuert. (Dominion intra. Ootnvnm Dotwi ot Dnnli
axostolornm).
Archiv Freibura, lateinische Urkunde. Abgedruckt Solothurner Wochenblatt 1827. S. 365. N-z-ouoil .UxlowatiPM cku (ianwn elo Dridou^ I. 14. Ho. ^ Kopp Geschichte, IV. Buch, S. 157, 1öS. DerGeqenbrief il-reiburqs clck. VridvrAi anno Lidristi NLEXI-V m kssto snnoti ilokannis LaxUsts (24. Jum1245) Archiv Murten." ist abgedruckt im Schweiz. Geschichtsforscher VII. 230. ^oorloäor. Drk. I.x. 364. Ho. 206. Engelhard. Geschichte von Murten. Beck. 8. - Vgl. DorsI, »ox. 1281.
7.
5230, Verbindung der rheinischen Städte unter sich bis Rheinfeldcn und mit Solothurn. Bern. Zürich und Schaff-hausen zu Gunsten Kaiser Friedrichs II.
Kovv Geickückcke I 5 Auw. 4. Buch III. S. 147. Eine Urkunde darüber scheint nicht vorhanden zu sein,die Angabe'Kopps über' diesen Stcidtebnnd gründet sich auf eine Combination aus den in obigen Citaten an-geführten Quellen.
3.
523t, i s. Mai. Die Stadt Bern und ihre Eidgenossen in Burgund machen auf fünf Jahre Frieden und Bündnißmit Lucern.
Urkunde im Staatsarchiv Luccrn. Abgedruckt Kopp. Urkundcnbuch I. S. 1 und oben im TextS. 2 in den Anmerkungen zu Abschied I.
9.
5232, 4 Mai Durch Vergleich der Burger von Lucern mit den Vögten von Rothenburg werden die von denerster» während des Krieges eingegangenen Verbindungen aufgelöst und wird das Verhalten der Burger beiFehden unter den Waldleuten (axnä intramontmnos) regulirt.
Aus dem s a acschwornen Briefe Luccrns (Stadtarchiv Lucern) abgedruckt im Geschichtsfreund I.180 ,2szügüV 'bei Kvp" Urkundcnbuch I. Nr. 3. - Vgl. Kopp. Geschichte, III. Buch S. 154.. s. auch obenim Text Abschied 1. Note.
10.
5232, 17 Juli Lcuk Bischof Heinrich von Sitten für sich und die seiner Herrschaft unterworfenen Leute schließtmit der Stadt Bern ein zehnjähriges Bündniß, vom nächsten St. Michelstag an gerechnet, zu gegenseitigem Schutzund Beistand, vorbehalten jedoch von seiner Seite Papst. Erzb.schof von Tarantaise und Graf von Savopen,von Seite Berns der römische König Conrad oder der römische Kaiser (rsAv EonrnÄo mvo Imperators). —Wenn zwischen Bern und dem Bischof Mißhelligkeitcn entstünden, so sollen beide Theile persönlich oder durchihre Sachwalter dieselben auf dem ersten Tage, der dießfalls anberaumt wird, in D1a.no äs Curiniis sivs in«snLnx, in Minne oder mit Recht beseitigen. Wenn zwischen Angehörigen beider Theile Streit entsteht, so sollder beimische Kläger vor dem Bischof, der wallisischc vor dem Schultheiß von Bern seine Klage anbringen undverfolgen; wenn denselben allda das Recht in beschleunigtem Verfahren verweigert wird, so sollen Bischof undStadt an obgenanten gemeinen Dingstätten die Sache an die Hand nehmen und selbe an Einem Gerichtstagerledigen. Pfändungen sind nur gestattet bei gichtiger Geldschuld oder Bürgschaft. Mit gegenseitiger Zu-stimmung mögen die Bestimmungen dieses Bündnisses gemehrt oder gemindert werden. Was Angehörige des