Ä!ai 1420.
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«Item von der von Wallis wegen, den obren ze schriben: warumb si tag leisten mit Gitschart, mit rat dervon Vre vnd Vnderwalden; an die sol man dz bringen": 57, b (3. Juli). — „Man sol einander Zofingen lan wissenvon Appozeller wegen, sid die nit wend Zug tag leisten"; „tag uf Mentag (22. Juli) gen Zug, sol Hertenstein":68, si (17. Juli). — „Man sol ein tag verkünden nach sant Gallen tag (16. Octobcr) den von Bern, von Entlibuochwegen, von sant Michels ampt, vnd alz die eidgnossen vnß gebettcn hant, vmb die andern stuk, fruntlich mit einanderze verkon, davon ze lassen, item marchstein ze setzen"; „tag gen Baden uf Zistag nach Martini (12. November) ze nachtda ze sin, vmb sachen so im nottel stant, vnd dz geleit ab ze rechnen": 68, n (23. August). — „tag uf santMichels tag (29. September), gegen den von Zug, uf die stöss, vnd sönd die von Vre bitten, dahin ir Kotten zesenden": 58, n (4. September). Wir sond reden mit Vre vnd Vnderwalden Kotten Won Walliser vnd der von Switzwegen": 68, n (9. September). — „Man sol gedenken von des pfund zols wegen ze reden mit den von Zürich;Man sol gedenken, den von Bern tag ze verkünden vnd fruntlich tag ze leisten mit den edlen luten; tag uf Mitwuchennach sant Gallen tag (23. October) dem von Erlach, vnd von Gelsingcn, alz si meinent kuntlich ze machen dz si nitsin eigen sint": 69, a (26. September). — „Alle vsigt sont der vnsern zuospruch an 'die von Bern in schrift bringenfür vns, vnd denn sond wir tag verkünden den von von Bern; gedenk mit den eidgnossen ze reden, de» tag zeleisten ze Baden uf Zistag nach Martini (12. November) ze nacht da ze sin": 69, si (25. October); „wenn ein tagwirt har gemacht, so schrib allen eidgnossen, dz si ir botten schikcn, von der von Zug stöss wegen, so die besehenhant, har": 69, 1, (6. November). — „tag uf donstag fruo vor sant Tomas tag (19. December) all eidgnossen": 70, g,(21. November). „Der tag ist den von Bern verkllnt uf fritag nach sant Niclaus tag (13. December) ze nacht zeSursee ze sint": 70, n (29. November).
480.
1^.20, 28. Juui (an dem acht und zweinzigisten Tag des monats Brachmondes).
Stiftöarcliiv St. Gallen.
Heinrich von Mangistorf, Abt und das Capitcl des Gotteshauses St. Gallen und Anunann und Land-^'Ute zu Appenzell setzen alle ihre gegenseitigen Ansprachen, Stösse, Spänne bis auf diesen Tag auf gemeineEidgenossen der Städte und Länder Zürich, Lucern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug und Glarus oder aufderen Gewaltboten, auf jeden Ort zwei, zu Minne oder zu Recht, wo die Miune in einem Punkte nicht gefun-den werden möchte. (Die im Anlaßbrief genannten Boten der eidgenössischen Orte sind dieselben, welche imSpruchbrief vom 0. Mai 1421 erscheinen).
Tschad, II., iso. Zellwcger, Urkunde Nr. zgs. Jahrbuch von GlaruS VII. Nr. 104. x. szg.
Dieser Anlaßbrief ist in dem großen Spruchbrief vom 6. Mai 1421 (Bd. II. S. 5) inserirt und mit demselbenabgedruckt bei Zellweg er Urkunde Nr. 238.
Hierher gehört auch das von Zellwcger a. a. O. Nr. 234 unter der Jahrzahl 1419 abgedruckte Memorial, wo-durch der Abt von St. Gallen alle seine Ansprachen au die Appenzeller den Boten der Eidgenossen vortragen ließ.Nach dem Eingang des Memorials geht der Anlaß denselben bereits vor, es kann also nicht in das Jahr 1419 fallen.(Buch Nr. 1332 k. 100 im Stiftsarchiv St. Gallen.)
48 t.
Bremgartcu. 1^20, 1. Juli (ze ingendem Höwmonat).
Tschudi u. IZt.
Wilhelm Geßlcr und seine Mutter Margaretha, geb. von Ellerbach, geben ihre Ansprüche auf die Nutz-ungen der Aemter Muri und Hermanschwyl und zu Althüsern vor Gericht Bremgarten an Heinrich UesikonUon Zürich, Vogt in den Aemtern, zu Händen der Eidgenossen von Zürich, Schwyz, Unterwalden, Zug und