November 1419.
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Die Boten rechnen wegen der 8000 Ducaten, welche die von Domo und von Eschenthal den Eid-gMosscn schuldig sind. Daran sind bezahlt 2600 Ducaten; die übrigen 5400 sind noch rückständig. I». Die"tti Daveder sollen 1600 Ducaten. Daran haben sie bezahlt 400 Ducaten; rückständig sind die übrigenllläg Ducaten, von welchen 400 zu Wallis liegen, v. Wenn das Geld alles bezahlt wird, so trifft essicher Stadt und jeglichem Lande noch 1100 Ducaten, ohne Bußen und Steuern, „dero vil ist".
46S.
Evicin. 1419, 20. December..
Tschudi: Chronik II. 132. !>.
Tag in den MißHelligkeiten zwischen Bern und Wallis. Anwesend: der Herzog von Savoyen, Erzbischof^Hannes von Darentaise, Bischof Wilhelm von Lausanne, und Boten beider Theile. Die zwei Bischöfe,Nächtigt, sitzen einen weitern Tag auf den 25. Januar 1420,
Vgl. die Anmerkung zu Abschied 465 am Ende,
47V
.Zug. 1419, 20. December (viZiUa limine axoswii).
Staatsarchiv Luccr».
Boten: Bern, Ulrich von Erlach, der Schreiber, und Jtel Hetzel; Wallis, der Meyer ob Thöys uff,ttädo Graß, Haus Lagger und Hans Euontzen; Lucern, Ulrich Walker, Heinrich von Moos, Ulrich vonOttenstein; Uri, Amman Bueler, Thoni Gerung; Unterwnlden, Amman HentzliT'Jörg von Zuben,^ttwld am Stein; Zürich, Burgermeister Glenter, Conrad Tescher, Hans Brunncr; Schwyz, Amman^cding^ Ulrich ab Jberg; Glarus, Hans Vogel; Zug, Ammann und Rath.
Freundlicher Tag in den MißHelligkeiten zwischen Bern und Wallis. Die Boten der vier Orte Zürich, Schwyz,^ug und Glarus erzählen: sie seien zu Lucern gewesen, und auch zu Bern, um einen Frieden zu machen bis S. Hila-Tag <43. Januar 1420), und dazwischen freundlichen Tag zu leisten; man habe ihnen das Beste versprochen,ttenn nian die Sache in Freundschaft beilegen könne, und nun seien sie hier, um anzuhören, was man an sieObigen werde; sie getrauen daß die von Wallis bei Glimpf bestehen. Die vier Orte: um in Freund-zu bleiben habe man den Ausweg getroffen, wie daß man eine Summe machen könnte, was die^allster an Bern und Gitschart für alle Ansprachen zu geben hätten. Die drei Orte: als man den Frie-/u angesetzt, haben sie Boten gesendet gen Wallis, um die Sache zu Gutem zu bringen. Die Boten aberlanden: die von Wallis dünke billig, daß Bern ihnen Schaden und Kosten ablege, weil sie unbillig ange-griffen worden; wohl haben sie vor Zeiten in Stößen an Bern „allwcgen" Geld herausgeben, jetzt seien sie^rr in dem Sinne, daß sie keinen Pfenning geben, „sölt man inen dz vndrest zem obristen kcren". Sie,lr drei Orte, haben den vier, als sie gen Bern ritten, den Ausweg gezeigt: daß Schaden gegen Schaden sei.Und Bern und Wallis einander nichts geben; doch etwas Bescheidenes mögen die von Wallis Gitschardcnl"r sein väterliches Erbe und für seine Ansprachen wohl geben: aber die Sprüche meinen und mögen sie"'cht halten, und können wohl sagen warum. <W°ms°rsqch-n,>