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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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October 1418.

438.

Lucern. 1418, 28. October (»ff Simonis vt üuäs).

Staatsarchiv Lucern: Nathsbuch III. A4 Ii.

Boten: Lucern, Junker Peter von Moos und Werner von Meggen; Zürich, der Stüssi; Zug,der Graf; Unterwald en,»Arnold am Stein.

Diesen Boten legt Jacob Menteller von einem Jahre, da er Vogt zu Muri gewesen ist, Rechnung ab.Die Einnahme beträgt 132 Pfund Haller; Städte und Länder erhalten jegliches 21 Pfund; schuldig bleibter K Pfund. Er verzehrte 7 Pf., die nicht gerechnet sind. Ausstehende Bußen, 10 Gulden, soll er einziehen;auch 10 Pf. Steuer zu Hermanswile stehen aus.

43k).

Luceru. 4418, 1 bis 8. November.

Staatsarchiv Lucern: Nathsbuch I. 390 b.

In den Zerwürfnissen zwischen Bern und Wallis mahnen die von Lucern, Uri und Unterwalden obund nid dem Wald, welche drei Orte in dieser Sacheein ding" sind, ihre Eidgenossen von Zürich, Schwyz,Zug und Glarus. Hierauf senden sie Boten an dieselben, um sie weiter zu mahnen und Antwort von ihnenzu erhalten, ob sie der Mahnung genug thun wollen oder nicht. Zuerst antworten die von Schwyz dieganze Gemeinde: nach Weisung der Bundbriefe, und nach dem Nechtbietcn Berns, können sie ihnen nichthülflich sein wider die von Bern; darauf verlangte man weitere Erklärung, ob Schwyz denen von Bern,wenn sie Lucern, Uri und Unterwalden angriffen, gegen diese helfen würde. Schwyz antwortete, es bleibebei der vorigen Antwort; übrigens werde es den Bundbriefen genug thun; zugleich dünke Schwyz, die Ortehaben wider die geschwornen Vundbriefe gethan und andere Briefe dawider gemachtl). Die von Zugantworten, sie wollen den Bundbriefen genug thun, was sie weisen. Die von Zürich haben die Autwort nochverzögert. Die von Glarus: sie wollen ihrem Bundbriefe genug thun, soweit sie ihn verstehen.

')Als wir Vilser Kotten, P. von Moos, Vlrich Walker, Hartman von Stans, Werner von Meggen, Heini Seilerhatten gen Switz gesent, für die gemeind, von der flösse Bern vnd Wallis wegen, da hat der Hotz vor tr gemeindöffentlich gerctt zuo vnsern vnd der von Vre vnd Vnderwaldcn Kotten, wir haben wider die gefworncn brief tan".Lucerner Rathsbuch III, 51, 1> (24. October.) Vergl. die folgende (f. auch Tschudi II, 118), einem Tage b»Kienholz rufende Mahnung Berns an llri vom 24. October 1418.

1413, Montag vor Simon und Judas Tag. (24, Oct.) Copia der von Bern Antwurt vff dero von Vre vnd von Vn-dcrwalden Antwurt vnd Manung.Den ftirsichtigcn vnsern guten fründen vnd lieben Eytgnossen dem Amman vnd den lant-lüten ze Vre enbieten wir der Schultheis vnd der Rat der Etat Bern vnsern willigen dienst allzit vor. Als Jr vff dz ver>manen, so vnfer Kotten in vnser namen üwcr bottcn daselbs in dem Kienholz an üwer statt gemant hatten vnd vff demselbentag einen Zug über die von Wallis, üwcr lantlüt, anzelegen, vnser vyent ze schedigen, wend wir vns in vnserm Rat vndvff vnser eid nach üwer vnd vnser buntbriefen sag erkennet hatten, vns semlich hilff vnd anlegung ze tund vnd desgebunden sin, Sittlicher vermanung mit andern fachen dieselben üwcr botten meinten gemalt nit enhaben, denn widerheim für üch ze bringen. Vnd also hant Jr vns mit üwerm brief geantwurt, wie daz Jr über die geswornen bunt-brief gesessen habent, den gar eigenlich verhört, vnd nach dem als er wist, so bcdungte üch, dz Jr vns gnug geantwurthabcnt, sider Jr üwer lantlüt von Wallis nach des geswornen briefs sag zu dem rechten erbotten hant vnd darzühalten wöllent vnd getruwcnt nit, dz Jr darüber gebunden syent, über die üwern ze reisen vnd nemlich über solichrcchtcrbicten, bittend vnd mancnd vns bünden, gelüpten vnd eiden w., dz wir die üwern von Wallis sicher saginstirer nit angriffen vntz vff recht, vnd zem leisten wißt üwer brief, wie Jr nit gctruwint, daz wir mit Eren über söllich