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October 1418.
4tSS.
I ^ Iu, 24. ^Dc'iober (kvrio. ssounän nntö Liinonis ot .1nä<! /Ixostolorurn.)
Staatsarchiv Zürich: Stadtbuch III. i>4 a.
An diesem Tage traten vor Bürgermeister, Rüthe und Zweihundert zu Zürich Boten ihrer Eidgenossenvon Lucern, von Uri „vnd von Niderivalden ob dein Wald" und verlangten nach vieler Rede eine Antwortauf die Mahnung, die sie „vormals" an Zürich erlassen derer von Wallis wegen und wider die von Bern,ob Zürich dieser Mahnung genug thun wolle oder nicht. Auch Nidwalden hat auf diesen Tag mit Botenund Briefen gleiche Mahnung gethan und Antwort begehrt. Darauf baten aber die von Zürich, „dz sy vnszemal der antwurt überHuben; was wir denne gutes ze den fachen getun könden, das sy noch ze gutem kämen,da wölte vns weder Kost noch Arbeit uit beduren." Die Voten von Lucern, Uri und Unterwalden erklärtenauf dieses, sie seien „nit also von den Iren usgesendet", hätten dazu keine Vollmacht und müssen auf derForderung der Antwort bestehen. Darauf hat man ihnen „mit bedachtein Rat" geantwortet: „wie dz unser'Eidgnossen von Smitz, von Zug, von Glarus vnd unser erbern botten von der vorgeschriebnen fachen wegenze den Einsiedeln by einander gewesen syen vnd da einen tag vff Hütt gen Lucern gemacht haben, vff denselben tag wellen wir ouch vnser erbern botschaft schicken vnd den empfelhen, für ir bestes ze werben Vnd zetun zu den fachen, ob sy ieman ze gutem komen mugen, vnd wen die botschaft Harheim komet vnd wir innenwerden, wie sich die fachen verhandeln wellen oder was sy geschaffet haut, so wellen wir Inen dann fernerantwurten, ob sy das begereut."
4Z«.
Lucern. 24. October.
Staatsarchiv Liiccrn: Rathsbuch III. !N d.
Boten; Zürich, Hagnaucr, Stüssi; Uri, Amman Roth, Arnold von Silinen; Schwyz, Jtel Ncding;Obwalden, Amman Wirtz, Nidwalden, Erni Willis; Zug, Koli, Graf; Glarus, Eggel; Lucern,beide von Moos, Dierikon, Wissenwegen, Lütishofen, Menteller.
n. Tag gen Muri ans Mittwoch über acht Tage (2. November), zu Nacht au der Herberge zu sei«!t>». Schreiben an Herrn Lienhard von Jungingen, Ritter: „vnser" Bürger von Appenzell klagen, daß eran etliche der ihrigen eine Naubsteucr fordere; diese haben sie der Herrschaft von Oesterreich vorbehalten,und nun in dem Kriege des römischen Königs hergebracht; sie getrauen dabei zu bleiben, und bitten strweder zu bannen noch zu bekümmern; geschehe das, so wollen sie vor gemeiner Eidgenossen Boten zu»'Rechten kommen'); v. wegen deren von Bremgarten, „alz" der Herzog schreibt-; «?. di? von Uri 14 Gb,die von Unterwalden auch; « . Boten gen Wallis, auf Sonntag (30. October) zu Nacht zu Urseren.
>) Vergl. die Urkk. 18. Juli 1415, 5. Juni 1417 und 20. Sept. 1419: Zellwegcr Urkunden zur Geschichte desappcnzellischcn Volkes. I. 2, 253, 258 und 287.