October 1417.
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Constaiiz. 1/tl 7, 7. October (Donstag vor Dionys«).
Staatsarchiv Zürich: Stadtbuch IV. 2«. s. Ii.
Mi'mzconventioi! Zürichs mit de» Städte» um de» Bodeusee.
Nota, Es ist ze wisse», als vil Wandels jetz in deni land ist von wegen der niiwen münzen, das sich darumb derersamen wisen der Bürgermeister vnd der Rat dirr nachgeschribcnen des heiligen ramschen Nichs Stette, mit namen der vonZürich, von Schasfhuscn, von Nafenspurg, von Ucbcrlingen, von Lindow, von Pfnllcndorf, von Wangen, von Natolfzell,von Diesscnhofcn vnd von Buchhorn erber treffenden Boten zusamen gefügt haben gen Costentz in die Statt vfs den"echsten Donstag vor Dionysii vnd Hand sich da der vorgcnanten Stett Batten mit der von Costentz Kotten durch ge-meins lands. armer vud richcr, Eer, nutz vnd fromen willen diser nachgeschribencn stuck sammpt einander vereint vndgeeint, doch vsf ein wiederbringen jegllicher Statt hindcrsich an sin Herren vnd fründ, von denen er gesant ist, vmb einwolgcfallen vnd ansägen.
Item des ersten, das ein jegkliche der vorgenantcn Stett die dann müntzen wil oder ze müntzen hat, »mutzens°l vfs der von Zürich korn, das ist von einer geschickten Mark Siben lot vins silbers Costcnzer gewicht vnd 27den. vfs ein lot. , . -
Item die Schillinge so man stachen wirdet, sont zu dem halben bestan vnd sol man einen geben vmb vj den.vnd 27 für ein gülden.
Item vnd der klcincrn Müntz sol man geben 1 Pfd. 7 st. haller für 1 gl.
Item vnd ob deHein Statt in dem zit als hernach geschriben stat, absetzte, die sol den andern Stetten, die dannnüintzent, jegklicher in sunder hundert Guldin ze pen verfallen sin.
Item das ouch all groß silberin müntzen mit namen alt Blapphart, Crützplaphart, Schillinge, Nüner vnd Crützerüestandent in dem wcrd als vor.
Item ^ ein behemscher grost sol gelten 9 den.
Item dry fünfer söllent gelten 8 den.
Item vnd welich müntz oder gelt ringer vnd swecher ist, sy sye der Herren oder Stetten, die sol man verbieten.
Item ouch sol man deHein gut »mutz, weder bchemsch groß blaphart, Schillinge, Nüner, Fünfer, noch die altenÜeinen müntz nit verbrönnen »och smeltzen noch ander müntzen darus müntzen.
Item vnd sont die Stett darumb ansagen vfs Galli nechst künftig.
Item vnd in dem zit sol ein jegkliche Statt mit iren Wechslern vnd Kouflüten, tütschcn vnd wcltschen, frömdcnvnd heimischen bestellen, das sy keinerly müntz, weder große noch kleine nit seycn, voschießcn noch versüren. Weraber dz gefärlich täte, der sol umb die Hab komen sin, die er dann sürt oder bi Im ergriffen wurde vnd der Stattvon dannen er ist, hundert Guldin ze büß geben.
Item war ouch dz deHein Statt, eine oder me, müntzen vnd vfs dz obgcnante korn flachen wilt, vnd die fach mitZrem bries vnd Fr siglen verschriben vnd versprächt», herin nit abzusetzen als sich ander Stett gegen einandre verspro-chen haben, sogtane münz sol man dann ouch nemen, wele Statt aber sogtanc versprechen nit tun wollt, der münz sol>»an nit nemen noch keine wcrschaft sin.
Item vnd ist dz die Stett darumb vfs sant galten tag ansagent, sont si dise stuck getrüwlich sampt einander hal-ten bis zu wienachten nechst künstig vnd dannan hin fünf jar die nechsten nach einander ze zellend angcfarlich.
Doch Inen vorbehalten, dz si dise stuck jeder zit mugen mindern oder meren, ob es sie notdurftig dunketnn geucrd.
Wir der Bürgermeister vnd die Rät der Statt Zürich versprechen bi sölicher Müntzwerschaft vnd ordnung, alsdie hievor zu stuck vnd stuck verschriben sint, die Jorzal vs, als sie ouch hievor gelütert stand, ze belibcn, vnd des zeWügnisse haben wir vnser statt Jnsigel, das minder, an disen nottel ze rugg lassen truckcn an dem Donstag vor santwallen tag (14. Oct.) anno äomiui m. <zoLo"xvzjo. („ vnser besigelt nottel hant die von Constantz vnd si hant geantwurt, dieSenanten Stett alle haben dz angeseit. — Das Nottel ist vns wieder worden.)
Es sind hier noch einige spätere Notizen aus dem Stadtbuch III. anzureihen, welche auf diesen Münzverein^ezug haben: