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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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136 Marz 1413.

dm diesevon etzwe mendiger fach wegen" in Gefangenschaft gesetzt hatten und dessen Leib und Gilt ihnen verfallenwar. Nachdem auf Bitte der Bürgen Bertschi Dietrich gegen Urfehde frei gelassen war, versprachen die Bürgenfür den Fall, daß derselbe von Datum dieses Briefs an einen Eidgenossen, wo der wäre, oder einen Andernin ihren Gebieten beraubte, den Schaden zu ersetzen; thäte er jemanden leiblos, außer im Fall der Nothwehr, soverbürgen die Tröster, den zwei Ländern 300 Gl. zu 20 Plapphart unverzüglich zu geben mit Verhaftungall ihres liegenden und fahrenden Gutes. Wenn aber, nachdem Bertschi Dietrich in einen dieser Fälle gekommen,die Tröster entweder ihn an Uri und Obwalden ausgeliefert oder die 300 Dl. bezahlt haben, so sollen siefür weitere Uebertretungen nicht mehr haftbar sein. Bertschi Dietrich seinerseits verspricht seine Bürgenschadlos zu halten. Es siegelt Walther Bueler, der erste der Tröster, und für alle andern, sowie für BertschiDietrich, ans deren Bitte, Claus von Nüdli, Altammann zu Unterwalden.

Pergamentene Urkunde mit zwei anhängenden Siegeln.

SOS.

13. März (Montag nach Invoonvit).

Tschad!: Chronik I. «Ni7.

Bei Anlaß des Krieges zwischen dem Bischof voll Chnr und dem Freien von Rhäzuns warbeil derBischof voil Chnr, Graf Hugo von Werdenberg, der Abt von DisentiS, Donat von Sax und das Oberlandin der Eidgenossenschaft um Bündnis? und Söldner wider den Freieil von Rhäzuns, den Grafen Friedrichvon Toggenburg und die von Metsch. Tie von Rhäzuns waren, mit ihnen auf den Grasen Friedrich vonToggenburg, Amman» Reding von Schwiz und den Eggel von Glarus zu Austrug gekommen, die Gegenparteisagte aber den Tag ab, was die von Rhäzuns den Glarnern klagten.

Jahrbuch von Glarus VI. x, 40s, Nr. 14S.

Vgl. Missiv des Heinrich von Rhäzuns an Glarus und den Brief Graf Friedrichs von Toggenburg an Glarus

üä. an des heiligen Crüzabend im Mai 1413.

3 04.

Bern, 1 ^ 1 5», 2. Nsirit (Sonntag vor ^nMrosii).

Staatsarchiv Bern.

Voten: Zürich, Heinrich Meiß, Bürgermeister; Lucern, Peterman» von Moos, Edelknecht, desRuthes, Ulrich Walker, Ammann; Biel, Rudolf Hofmeister, Maier; Uri, Hans Roth, Aniinann, WaltherBueler; Schwpz, Jtal Reding, Ammann, Ulrich ab Jberg; Obwalden, Clans von Rüdli; WeltiHeintzlis; Nidwalden, Arnold am Stein; Zug, Hans Graf; Glarus, Albrecht Vogel, Ammann, undUlrich am Bnel.

Solothurn hatte von Graf Otto von Thierstein die Herrschaften Erlinsburg, Wietlisbach und Bippgekauft; Bern aber sprach sie an, und berief sich auf die, lange vor dem Kaufe geschehene, Vcrbriefung desösterreichischen Landvogts um die Lösung. Die Boten der Eidgenossen vereinigen sie in Minne dahin: 1) diebeiden Städte behalten die vorgenannte Herrschaft geineinsam, Bern bezahlt an Solothurn die Hälfte der Kanf-snmme; 2) um allfällige Anstände tagen sie zu Jegisdorf, finden sie dort nicht Minne, so nehmen sie zu jezwei Schiedleuten einen Obman van den Eidgenossen, nämlich so: 3) jene der beiden Städte, welche von derandern angesprochen wird, wählt,ans Zürich, Lucern, Viel, Uri, Schwpz und Unterwalden je einen Mann;aus diesen Sechs nimmt dann die andere Stadt, die zu Tagen gemahnt hat, den Obman.

Pergamentene Urkunde mit zwei anhängenden Siegeln. Abgedruckt Solothurner Wochenblatt ISS4, S. StS ff.