März 1405.
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„Es sol ovch jetweder teil bi sinem Lechen beliben ze glicher wise i als in disem gegenwurtigen friede"
„Item es füllen ovch die von Glarus der Herschaft Jerlich her vs j geben ze Stur fünf Hundert pfnnt Züricher Müntz,und füllen j ovch die von Vranen vnd von Vilentzbach der Herschaft belieben vnd j zuo gehoeren als vor allen kriegen. Dannsnllent ovch die von ^ Glarus vsswcndig iren Lantmarchen nichtes ze gebieten haben ^ noch keinen Lantman noch Burgerhaben noch nemen die der ^ Herschaft oder dien Iren zuo gehoeren. Vnd mag ovch die Herschaft ! vnd die Iren die StattWesen buwen vnd wohnhaft do sin, i nutzen vnd inne haben ze gelicher wise als vor allen kriegen. > Wer aber ob dieselbenvon Glarus deHeiner ley Zinsen oder > zechenden vsswendig Iren Letzen hetten dz sol Jederman j messen, besetzen vnd entsetzenals In dz guot dunkt. Des glichen I sol du Herschaft vnd die Iren oberhalb der egen. f Letzen ovch also messen".
„Es füllen ovch die von Sivitz vnd die zuo Inen gehoerent die j vogtye vnd die lute so gen Einsiedeln gehoerent vnddie ^ Merchling gentzlich von Händen lassen vnd vsswendig Iren i alten Letzen nichtes ze schassen haben als vor allen kriegen,j Es wer dann ob die selben von Switz deheincr ley Zinsen oder ! zechenden vsswendig Iren Letzen hetten dz sol Jedermandessen. ^ Des geliehen sol die Herschaft vnd die Iren oberhalb der vorge», j Letzen ovch also messen als vorgcschriben stat.Es sullen ovch die s von Switz die drizehen pfunt geltes der Herschaft geben f als von alter har ist komen".
„Item wer ouch ob die Herschaft Jema» der Iren, wer der wer, er > wer geistlich oder weltlich, Edel oder vnedel InStetten oder j bff dem Land bessren oder straffen woelt vmb was fachen dz j wer, des sullen sich die vorgen. Stett vndLcnderuuht annemen ^ Sunder si füllen der Herschaft dar zuo hilflich sin ob si des an si begerend, j des gelichen sol ovch die Her-schaft sin nichtes an nemen, ob die egen. Eidgnossen die Iren bessren oder straffen wolden vmb wz j fachen dz wer, sunderZa wider die ovch hilflich sin ob si des j begcren"
„Wz ovch die Herschaft Gotzhuscr, kilchensätzcn oder kilchenlechen j In der Eidgnoschaft hat, wo die gelegen oder wie diegencmpt ^ sint in der Eidgnoschaft Stetten, Landen oder gebieten, do sol die j selb Herschaft bi beliben In aller der Massals von alter her ist j komen. Vnd ob do wider Jemand, wer der wer, die selben Herschaft > oder die, die die Herschaft darntzent bekumbern, bekriegen oder i besweren wolt, es wer mit geistlichem oder mit weltlichem gericht i oder an? gericht, desfallen die Eidgnossen nicht gestatten sunder j sie sullen den oder die bi soelichen bekriegen oder beswertnuss der > Herschaftvder den die si also dar gesetzt hetten tätin, nicht Husen j noch Hofen, etzzen noch trenken, vnd In wider die helffen s ob siar vmb angeruft wurden. Des gelichen sol ovch die j Herschaft In iren Landen den Eidgnossen ovch tuon".
„Item die vorgen. Stett vnd Lender sullen ovch furbz hin vss j wendig den obgeschriben kreissen vnd Lantmarchen keinenarger ^ noch Lantman haben noch enpfachen, weder edel noch vnedel f "
„Weder teil aber vnder vns, es wer vss der Herschaft teil oder vss der j Stett oder Lender teil, einem oder wer wir>e ob vnd ^ nachgeschriben stuk vnd artikel icht täte, oder dem andern I In griffe ober die Marken vnd Artikel als vor vndnach ^ geschriben stat, der sol dem andern dz ze stund wider keren. s Geschäch aber das nicht so sullen die andern alle dar zuo jlelffen vnd dar zuo tuon do mit dz gentzlich widerkert > werd an alles verzicchen vnd geuerd".
„Es sullen ovch die vorgen. Stett vnd Lender gentzlich von s Händen lassen wes sie sich in disem frid vnderzogen habend! ^ syen Stett, Burger oder Lantlute, si syen Edel oder i vnedel, lute oder guet".
„Ovch wirket man furbz vberkomen, ob deHein zuo griffe j beschäch von wedcrm teil dz geschäch wie man sich furbz sdarJmie halten sol, vnd von ander stuk wegen die noch j nicht gelutert sint, do sol Jctwederm teil behalten sin, dar i In vnddar vs ze tragen nach siner notdurft, vnd sol i dise Beredung Jetwederm teil vnuergriffen sin "
«57.
1/40Z, I.Imn.
Staatsarchiv Zürich.
Neuer Burgrechtbrief zwischen Zürich und Graf Friedrich von Toggenburg ailf achtzehn Jahre, gleich-^Uteud Ulit dein vom 20. September 1400, f. oben Abschied 230.
Vgl. Tschudi l. SS7.
«58.
26. Jlllk (Sonntag nach St. Jacobstag).
. Staatsarchiv Lucern.
Nettes Verkomuisz zivischeu Luceru uitd dem Lande Eutlibuch über Burgrecht und Gerichtsbarkeit,^Wciverhältuisse :c. atlf Gnuidlage der österreichischen Verpfändung. ,
Vgl. Segcsser, NcchtSgeschichte l., S. Ssg.
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