108 October 1404.
genannten vom äußern Amt zu Zug anzuweisen, die Stadt bei ihren dießfälligen Rechten und bei der Aus-bewahrung des Panners, der Briefe und des Siegels zu lassen oder aber darum Recht zu nehmen vor de»Eidgenossen von Städten und Ländern nach Sage der Bundbriefe.
Abgedruckt im schweizerischen Geschichtsforscher X. 251.
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22. October (Mittwoch nach St. Galt).
Archiv Schwy».
Der Burgermeister, die Räthe und die Zweihundert von Zürich mahnen Landamman und Landlcutevon Schwi>z, die jetzt vor der Stadt Zug liegen, mit Berufung auf die Bünde, nach eidlicher Erkanntnisi,unverzüglich und ohne Schädigung aus dein Felde zu ziehen und Zug nach Weisung der Bundbriefe bleibenzu lassen, zumal dieses den Eidgenossen „alweg gern gehorsam were" und Schwyz der Eidgenossen Botengeantwortet habe, es wolle ihre Mahnung an seilte Gemeinde bringen und auf nächsten Samstag Ant-wort geben.
Abgedruckt im schweizerische» Geschichtsforscher X. 253.
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Beggenricd. 7. November (Freitag vor St. Martin).
Tschlidi! Chronik I. S2Z-S20.
Einundzwanzig Boten von Zürich, Lucern, Uri, Ob- und Nidwalden sprechen um den Ueberfall derStadt Ztlg durch die von Schwyz, verfallen letztere in eine Geldbuße von 1000 Gulden an die Kriegskostenund die Beschädigteit und heben dereit Gewalt über die Stadt Ztlg und die Landrechte mit den LandleuteNdes äußern Amts voll Ztlg auf.
Das Original ist nicht mehr vorhanden, siehe darüber Amtl. Sammlung der ältern eidgenössischen Ab-schiede, Bd. II. 26. 27. 28. 33.
„Wir Johans Meyer alt Bürgermeister, Jacob Glcnter, Hans von Egre, Hans von Rüti, und Rudolf Trinckler, Bürgelder Statt Zürich, Heinrich von Wyssemvegen Amman, Rudolf von Rot, Hartmann von Stans, Johans von Dierikon u»dBurckard Egerter, Burgere der Statt Lucern, Johans Rot, Ammann, Walter Buler, Hans Gering, Johans Scheitler u"dHans Subel, Landlüt ze Ure, Johans Wirtz Ammann, Claus von Rütli, Claus Burckart und Heinrich von Zuben, LandliÜze Unterwalden ob dem Kernwald, Claus Sultzmattcr Ammann, und Arnold von Steinen Landmann ze Unterwalde"nid dem Kernwald, thund kund allen den (die) diesen Brief ansehend oder hörend lesen. Als unser gut fründ und lieben Eyb-gnossen der Rat und die Burger gemeinlich der Statt Zug ze einem Teile, und die von Barre, von Egre, und ab dem Berg,und die andern gemeinlich von dem ussern Ampi ze Zug zu dem andern Teil, etwas Stoffen und Mißhellung mit einander"gehept Hand, von deßwegen, das; die jetzgenanten von Barre, von Egre, und ab dem Berg meintind, si soltind Jr Panner, NJnsigel und Briefe unter Inen selber ouch versorgen, als wol, als die in der Statt Zug. Darwider aber die von Z"bredtend, und sprachend, si wärind von Alter also herkommen, daß si die Panner und Jr Jnsigel und Jr Brief in Jr St"ÜbeHaben und versorgen soltind, und getrüwetind, man liesse si ouch dabi bliben, und woltend ouch die vorgenanten Burg^von Zug dien vorgenanten unfern Stetten und Ländern, und ouch unfern Eydgnossen, dem Ammann und den Landtliite"von Schwitz, vmb die vorgeseiten Stöß und Mißhellung haben getruwet on alle Gedinge nach der geschwornen Pundtbrieft"Wisung, daß aber die in dem ussern Ampt nicht tun, und darum unser bett noch unser manung nit gehorsam sin woltend,wann daß die egenanten Burger von Zug die vorgenanten unser Stett und Länder, und ouch unser Eydgnossen von Schw^mit Jr Batten oder Briefen mantend, nach Wisung unser geschwornen Pundtbriefen, daß si die egenanten von Barre, v""Egre, ab dem Berg, uud von dom ussexn Ampt darzu wißtind und hieltind, daß si ouch gemeinen Stetten und Länder" dcl