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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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December 1395.

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Zu Unterivalden nid den: Kernwald waren unter den Landleuten große Stoße und MißHelligkeiten, so^ß schädliche Bräuche undteile" ausstanden; die Eidgenossen sandten die vorgenannten Boten an Annnann undlandlente, und legten vor der Gemeinde und mit deren Gunst und Willen die Zerwürfnisse ans folgende Weisebei: I) Alle welche vierzehn Jahre alt und Landlente sind und in: Lande wohnen, schwöre«: einandergute Freunde zu sein, von solchenteilen" zu lassen, und keine«:teil" unter ihnen je wieder zu«verde«:";

ist jemandan: Ringe" gcivese«: und hat freventlich nicht geschworen, der soll, sobald er überwiesenw«rd, meineidig und ehrlos sein; 3) ist aber jemand nicht da geivesen, der soll nnverzüglich angehaltenweiden, vor den: Ammann zu schwören; 4) hat jemand um das bisanhin Verlaufene einen Andern anzu-IlUechen, der soll die Eidgenossen zu Tagen mahnen, die senden dam: Bote«:, verhören die Ansprache, ent-scheide«: nach den: Recht, gemäß de«: geschivorneN Briefen, und ihr Spruch gilt ohne Widerrede; 5) werawider handelt und dessc«: überwiesen wird, den haben der Eidgenosse«: Boten Gewalt nach ihrer Bescheiden-siut zu strafen; 6) entstände unter den Landlente«« Krieg wegen der obgenannten oder einer andern Sache,w soll, wer dazu kommt, bei seine««: Eide getreulich scheiden und de«: Krieg stillen; müßten aber die,welche vermitteln «volle«:, «»«verrichteter Dinge der Gewalt weichen, so soll ihnen darum niemand an EidU"d Ehre reden. Noch an demselben Tage gäbe«: Amman«: und Landleute vo«: Nidwalden Urkunde über die^schworne Richtung.

SRI

4396, 29. Zätlttlar (an den: ncchsten Donstag nach Sant Hilarientag).

Staatsarchiv Luret»: Urlunde.

Bote«:: Uri, Walther Bueler, Amman«:, Walther Meyer, Johannes in« Dorf und Jeckli zun: Troge; Unter-waldeu, Wilhelm an Steinen, Amman«:, Johannes zem Wissenbnch, Elans von Nütli, Goerg von Znbe«:U"d Jost vo«: Grnnd.

(5s waren Stöße zwischen Lncern und Schivyz wegen Weggis, Gersan nnd Vitznau und zwischene» Leute«: derselbe«: drei Dörfer, von welchen ein Theil zu Lncern Bürger, der andere Theil LandleuteSchmyz geworden waren. Die Boten der zwei Länder spräche«: aus: I) Die von Lucern solle«: beiKause bleiben, de«: sie von den: vo«: Hertenstein gethan haben, doch daß sie vo«: heute an die von-wgg:z gewaltz wegen «int stirer sullent nocten noch bekumbern", als der vo«: Hertensteil: that;

9 dw vo«: Weggis, Gersau und Vitznau solle«: vo«: ihren: Burgrecht zu Lucern «nid dem Landrecht zu Schivyzwu, und fürderhin nirgends Burger oder Landleute werden; doch daß die, welche vor diesen Stößen BürgerKs Lucern waren, dabei bleiben; 3) die vo«: Weggis, Gersan und Vitznau sollen die Eidenuwern, dergenossen buntbriefe", «vo sie selbe bisher mchrtheils erneuert habe«:, und solle«« auch, wie bisher, mit denenn«"d -Weisen ziehen"; 4) geht die von Lucern Roth an, «md bedürfen sie derer vo» Weggis, Gersan

Vitzucm, sy erkennen sie sich hierum in ihrem Nathe und mahnen die drei Dörfersnnderlich" ohnew drei Länder; 5) ebenso, «venu der drei Länder eines oder alle miteinander der drei Dörfer bedürfen, so"gen sie selbe auch mahnen, Alles, wie Lucern und die drei Länder gegen einander zu thun haben, nnd"9 den, geschwornen Briefe der von Weggis «md Gersan.

Dieses ist offenbar nur die urkundliche Ausfertigung des a»i N. Juni vorher zn Beggenried gegebenen und ver-ästelten Spruches,

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