September 1383.
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I5L5, 1. September.
Staatsarchiv Bern.
Schicdspruch von zehn erwählten Schiedrichtern von der Herrschaft Oesterreich, dem Rath van Bern, demLand Unterwalden und der Stadt Thun über Streitigkeiten zwischen dem Kloster Jnterlaken und der StadtUntersten, betreffend verschiedene Punkte des Rechtsverhältnisses der letztern zum Kloster.
St etiler, Negesten von Jnterlaken Nr. 417.
Z5«.
19. Ortober (Montag nach St. Gallentag).
Archiv de« ehemalige» BisthiimS Basel.
Der römische König Wenzel gebietet allen Fürsten, Grafen und Herren und den Bürgermeistern, Rathenund Burgern der Städte Straßburg, Basel, Bern, Zürich, Lucern, Solothurn, Colmar, Hagenatt, Schlett-stadt, Chenheim, Mühlhauscn, Kaisersberg, Türkhcim, Münstcr und Noßheim, den Jnier von Namstein, de» er aufbesondere Verwendung des Papstes Urban VI. in dem Bisthum Basel schützen und schirmen wolle, allenuöthigeu Beistand zu leisten gegenüber dem von dem Gegenpapst in Avignon zum Bischof von Basel ge-dachten Werner Schaler und dessen Helfern.
Abgedruckt W eitzsäker, NeichstagSacten I. S. 41.1, 'l'ro u iNn.t, IV. 202, mit unrichtigem Datum 21. Oetobcr.
RSS.
Sern. I 7. April (an dem sibenden Tag Abrollen).
Staatsarchiv Bern.
Voten: Zürich, Rudolf Schwend und Johannes Erishaupt; Lucern, Heinrich von Moos und Hein-"ch Tripsther,Amman»; Uri, Heinrich von Netschisried; Schwpz, Egidi, dem man spricht Gilt von Engen-berg, Landammann; Unterwalden uidwendig dem Kernwald, Johannes Spilmatter, Landammann.
Diese Boten machen eine Richtung zwischen den Grafen von Kpburg und der Stadt Bern: die Grafenlallen unter auderm keinen Krieg anfangen ohne Willen Berns und Solothurns; würden aber die Städteihnen zu redlichen Sachen keinen Urlaub geben wollen, so mögen sie die Sache gen Lucern vor die Eid-genossen ziehen; die Grafen bleiben bei der Laudgrafschaft Burgund, mit Ausnahme von Thun und vonÄlrgdorf. „Mit vsgenomeu worten ist vns, den grasen vnd der gresin von Kpburg, daz behalten vnd berett,lunderlich von Thun vnd von Vurgdorf wegen, als vor an disein brief begriffen ist: Wa die Herschaft vonDesterich oder Jemait von ir wegen darzu spräche», oder mit deheineu fachen Vits die von Kyburg, oder vusbb- voit Bern bekumbern tvolte; so sollen wir beide teile von Kiburg vnd von Bern einander beraten vndbeholfen sin, wie man dem widerstände".
Die Urkunde ist abgedruckt im Solothurner Wochenblatt 1822 S. 250. Vgl. r>. Wattcnwyl, Geschichtevon Bern II. 250.
SÜr daherige Unterhandlungen stellte schon am l8. Februar vorher Herzog Leopold von Oesterreich an Votenvon Bern und Solothurn einen Gelcitsbricf nach Baden auS. Lichnowsky IV., Regest 1846. Archiv fürschweizerische Geschichte X. 520. »
Am 5. April, zwei Tage vor dieser Richtung, verkauften die Grafen die Städte Thun und Vurgdorf an Bern.
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