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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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Juni 1383.

Zürich, ihnen als Gehorsamen zu rathen und zu helfen, die Aeußern unverzüglich zu weisen, daß sie denEidgenossen gehorsam werden, und beiden Theilen Tag zu geben und um die von der Stadt vorgebrachtenStöße ohne Verzug auszusprechen:

Vnser bosundcr guten fründen vnd lieben Eidgnossen dein Bürgermeister, dem Rate und der statt gemeinlich zeZürich enbicten wir der Amman, der Rat vnd die Burger gemeinlich von Zuge willigen dienste vnd wz wir eren vndgutes vcrmugen. Lieben Widgnossen, wir lassen iich wissen, als vmb die stoße vnd mihhellung, so unser das vsser amptvnd och wir von vnser statt mit enandern haben, wie si nit kosten mit vns haben went vnd aber ir vnd ander vnserEidgnossen v»S verheissen Hand, si ze wisent, den kosten mit vns ze habent, wan wir iich vnd andern vnscrn Eidgnossen,gehorsam worden sient. Bitten iich mit sliß vnd manen iich och mit disem offenen brief der bunden vnd der Eiden, soir vnd wir zu einandern gelobt vNd gesworn haut vnd als das wir iich ze manen habent nach der geswornen bliesensage, dz ir vns in dirre fache behulsen vnd beraten syent als den gehorsamen vnd si wisent, vnvcrzogenlich als vf derungehorsamen schaden, dz si iich gehorsam wcrdent mit andern vnsern Eidgnossen vnd inen vnd vns tag machen vndvnverzogenlich darumb vssprechent vmb die stoß als wir für iich bracht haben. Vnd dirre manung zu vrkunt so habenwir vnser Statt Zuge Jnsigel ze rugge vf disen brief getruket, der geben ist Zuge an sant Johans tag ze sungichten^nno üvrnini rc. Ixxx tsrtio.

Zürcher NathS- und Gcrichtsbuch III. S. 9. (eingehefteter Originalbrief.)

155.

4585, 25. Juli.

StaatSarcI)iv Zürich : Raths- und Nichtbuch III. a, h.

Schultheiß, Rath und Bürger zu Berit schreibeil an Zürich:Nach vnserm willigen dienste, besundernguten fründe wüssent, dz die von Solotnrn vnd wir eineil fride habeii bemuzget für vns vnd die vnsern mitden Grafeil von Kybnrg, im Helfern vnd dienern dis nechsten drye wnchen vnd vahet der fride ail vff disennechsten Zistag früge. Bittcil wir üch mit allem flizze, dz onch ir deilselben frpde wellent halteil vnddangkbar haben iemer dnr vnser willen üiver antivnrt harmider. vawm in äio Koalli llaooffi axostoli.«

Dasselbe Buch III. enthält Bl. 41 a. die Namen der Zürcher, welche in diesem Kriege zu Anführern der HülfeZürichs an Bern bestimmt waren.

15«

1585, 6. Augtlst (vs" ciis ^uxusti).

Staatsarchiv Zürich : NathS- und Gerichtbuch III. S. 1.

Schwyz hatte zu Küßnach am Lucernersee eincil Zoll aufgesetzt. Zürichmeinte" deßhalb die Eidgenossen^zu rnahnen, damit diese Beschwerde abgestellt werde. Johannes von Horgen versprach und mit ihm gelobteEberli Maneß, Burger von Zürich, als rechter Gelte, alle Kosten und allen Schaden zu tragen, welche demRath und den Bürgern von Zürich dieser Mahnung und der daraus folgenden Botschaften wegen erwachsenwürden.