Juni 1378. 59
LAS
!57ii, 24. Jllllt (an Sant JohannStag ze Sungichten).
Staatsarchiv Luccr».
Boten: Uri, Conrad der Frauen, Latidammann, Johannes von Nndcnz, Johannes von Moos von Massen,Henrich von Retzrieden und Heinrich ze Hurnsclden; Schwyz, Ulrich von Stauffach, Landannnann, Rudolf Ne-^>ug, Werner Lilli, Gylie von Schwyz, Werner Stapfer und Werner Schräder von Muotachthal.
Zunschen ihren Eidgeirossen, den Bürgern von Lucern und den Landleuten von Unterwalden, waltetestreit um den Bürgenberg; nach den geschivornen Briefen wurde er an die beiden Länder gesetzt. Die Boten,nachdem von jeglichem Theilc je vierzehen ehrbare Männer Kundschaft gegeben und beschworen, schieden denstreit und bezeichneten die Märchen, inner welchen der Vürgenberg den Lucernern gehören, außer diesen aber"^s „die tylchcr von Buochs ze Vnderwalden für ir gemeinmerke" haben und nießen sollen.
Die Namen der Voten enthält nicht die Spruchurkunde selbst, sondern die beiden Anlaßbriefe vom S2 Vrach-monat, jener von Lneern im Archiv Schwyz, nnd der von Unterwalden im Archiv Uri, s. o. Absch. 141.
I4Z.
4,">7!i, 14. Jull (an St. Margreten Abend, der heiligen Magde).
Stadtarchiv Lucern.
Einunddreißig von Uri und Schwyz, von den beiden LMdern gesetzt zu den Stößen zwischen Lneernund Unterwalden, da seit dem Ausspruch der Eilf mit den Burgenberg gegenseitiger Angriff geschehen war,^kennen hierüber nach der Mehrheit und sprechen: Die von Lucern geben denen von Äirsiten um das weg-üuwnunene Vieh 50 Gulden, hinwieder stellen die von Unterwalden Ulrichen von Eich und Rudolfen dem- >mer, jenem die genommenen 2, diesem die 4 Rosse mit Sattel, Zaum und Haber zurück, Letzterer aberU'znhlt dem Spilmatter für seine und seines Knechtes Zehrnng 2'/s Pfund Pfenninge und 3 Schillinge;nullit ist tzie Sache abgethan, nur daß die Einunddreißig sich auch ferner erkennen wollen, ivofern sie etwas^ gössen hätten oder weiteres vernähmen.
Abschriftliche Urkundy.
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4?79, 31. (in omniuin ganetorum.)
Staatsarchiv Lucern.
tU'bereinkunft der vier Waldstätte über d^e Behandlung von Freveln und Friedbrüchen:
„Dts sint die stucke, die unser lieben Eitgnoßen von Vre, von Switz vnd von Vnderwalden mit vns dem Schultheißen,dem Rate vnd der Gemeinde der Statt ze Lucern vfgesetzt haben ze haltende gegen einander vsse vnd inne in disonachgeschribne wise, dur daz wir vil missehelle tugentlich fiirkummen vnd alle zit mit einander» in guter friintschaftvnd einhellekeit bliben mugen.
Zem ersten, welre vnser burger ze Lucern einen krieg in der drijer waltstette dehcincr an vahct mit warten odervnt wercken, vnd sich das vindet mit zweier erbarcr manne gezügnisse, der sol vns dem vorgenantcn Schultheiß vnd-!at bessern fünf Pfund zu der Buße, die er in dem lande, wo er disen krieg angcuangcn hat, verschalt het nach desselben lands recht vnd gewonheit, vnd sol man die fünf phunt von im »einen ane gnade, also das man st ime nüt