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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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März IM.8.

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großen anhängenden Reitersiegeln dem Peter von Thorberg, ihrem Landvogt in Schwaben, Argau undThurgan, Peter von Grünenberg, dessen Statthalter, Hermann von Brcitenlandcnberg, Johann von Frauen-stld und Egbrecht von Goldenberg, ihren Amtleuten, Nathgcbern und Boten volle Gewalt, Zürich zurBeschwörung der Richtung zu mahnen, welche unter Bestätigung König Carls IV. zwischen Herzog Albrecht sel.und der Stadt Zürich aufgenommen und besiegelt worden, allen gcmeinlich und jedem insbesondere, nebstBollmacht alles dazu Erforderliche im Nmnen der Herzoge zu thun.

Vgl. oben Anmerkung zn Nr. 104. Nr. 117. ISO.

ITT

Lucern. 4588, 7. März (an dem sibcnden Tag Mcrtzcn).

Staatsarchiv Lncern.

Der Thorbcrgische Friede: Peter von Thorberg, der Herzoge von Oesterreich Hauptmann und Land-vogt in Schwaben, Argan und Thurgau, gelobt den Frieden, denerwirdig, edel vnd frome Herrn" zwischender Herrschaft Oesterreich einerseits, dem Schultheißen, dem Rath und den Bürgern zu Lucern, den Land-ammiinnern med Landleuten der Länder Uri, Schwyz und Untermalden und dem Ammann und den Burgernöu Zug und im Amte daselbst anderseits bis zum nächsten St. Jaeobstag und nachher auf einmonatlicheAufkündnngbetädinget" haben, zu halten. Inzwischen soll Bruder Rudolf von Homburg an den Kaiser,^ ^'lbst, Peter von Thorberg, an seine Herrschaft von Oesterreich werben, daß der Friede vom genanntenSi. Jacobstag (25. IM 1368) an auf zwei Jahre verlängert werde. Beilage 20.

Die Erklärung derHerrschaft über eine Verlängerung dieses Friedens aufzwei Jahre ist nicht vorhanden, dagegen bildetdie am 13. December 1369 unter Vermittlung von Zürich und Bern zwischen Herzog Leopold und Schwyz gemachte Ver-abredung wegen Zug (s. u. Abschied I2b) eine erste Verlängerung bis 11. Noveniber 1370. Wir haben kein urkundlichesZeugniß darüber, welchen von den am 18. December 1369 dem Herzog bis II. November 1370 eröffneten Vorschlägen der-selbe angenommen hat. Nach der Aufforderung Carls IV. vom I. August 1370 (nicht 1371, s. u. Abschied 127) zu schließen,scheint er sich für keinen von beiden entschieden zu haben. Doch beweist schon die Urkunde vom Ib. März 1371 (s. u. Abschied129), daß zwischen Oesterreich und den Waldstättcn eine Vereinbarung statt gefunden haben muß, und die Urkunde vom 13.Oktober 137b (s. u. Abschied 135) beweist ferner, daß seit dem 18. December 1369 eine Verlängerung des ThorbergischenFriedens und zwar bis 23. April 1377 eingetreten ist, deren Urkunde aber fehlt. Diese Verlängerung muß zwischen dem18. December 1369 und dem Ib. März 1371 stattgefunden haben, vielleicht in Folge der Regimcntsveränderung in Zürich imHerbst 1370, welche dem Ablauf des Friedens (11. Noveniber 1370) unmittelbar voranging. Die Urkunde vom Ib. März1371 (Abschied 129) zeigt, daß der am 11. November vorher ausgelaufene Friede bereits wieder erneuert war. Die Er-neuerung von 137S erstreckt sodann den Frieden um Zug zc. auf 10 Jahre vom 23. April 1377 an, d. h. bis 23. April 1337,ebenso die Erläuterung vom 28. März 1376 (s. u. Abschied 137).

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^."»<»8, AI. August (zc vsgendem Ougsten.)

Staatsarchiv Lueern.

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