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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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October 1365.

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staut, die ir dein vorgenanten ! vnserin Vatter setzen zu vnsern Händen ober die selben Richtung vnd Süne gegeben hant^versigelt mit üwern vnd der cgenanten üwer Etat > Zürich gemeinem vnd anhangendem Jnsigcl. Wir geben auch sllr vnSvnd den egenantcn vnsern Bruder dem vorgenanten Petermann ! von Torberg vollen vnd ganzen Gewalt, üch fürbazzermöchten ze manen an unser statt vnd in vnserm namen mitwortten j vnd mit briefen in alle der mazze als wir das selber tundarumb ane alle geuerde. Mit Vrkund ditz briefs geben ze Wenn j an aller heiligen Abent anno domini MillesimoTrecentesimo Sexagesimo Quints."

Pergamentene Uickundc mit anhängendem herzoglichem Siegel.

Vgl. Anzeiger sür schweizerische Geschichte, Jahrgang 1866, S. 53, Tschudi, 1.164 und oben Anmerkung zuAbschied 104.

Die Antwort Zürichs auf diese und die folgenden Aufforderungen vom 2. Januar 1367 und 4. Januar 1363(Abschied 120. 121.) ist nicht erhalten. Die Quelle von Lauffers, Beiträge II., S. 140, dießfälligen Angaben warnicht aufzufinden.

s I?

-.'»88, 14. März (an dem vicrzchndcn tag Merzen).

Archiv Schmilz.

Johannes Truopach, Landmann zu Schwyz, hatte Claus Winman vou Buochs, Landmauu zu Unterivaldeu,au der Kirchweihe zu Weggis erschlagen. Hierum hatten die vou Unterwalden und des Erschlagenen Freundestösse vno misshelli" wider die Laudleute von Schwpz und den Thäter. Ihre Freunde und Eidgenossen,die von Lucern vnd vou Uri, verglichen sie lieblich und gütlich auf folgende Weise: 1) Johannes Truopachgibt um des Erschlagenen Seele willen an ein ewiges Licht dreißig Pfund Pfenninge Siedler; 2) derselbesoll außer der Eidgenossenschaft von Lucern, Uri, Schivyz und Unterivaldeu so lange sein, bis ihm Walterun Brunnen, Claus Würsch, Ruedi Thomans, Heini Gander und Hartman von Matt heimzukehren erlauben;3) sind die Fünfe zu streng, oder sterben sie, bevor sie ihn heimladen, so haben Peter vou GundoldingenSchultheiß zu Lucern, Johannes Maier von Oertschvelt, Landammann zu Uri, Werner von Staus, Burger,M Lucern, Berchtold von Zuben, Landmauu zu Unterwalden und Conrad der Frauen von Uri, oder derMehrtheil unter ihnen, Gewalt ihn gen Uri oder Schwyz zu laden, in beide Länder oder nur in eines; 4) inbUde Länder wird er auch geladen, sobald einer der letztgenannten Fünfe stirbt; 5) aber gen Lucern undUnterwalden soll er, ohne Urlaub der erstgenannten Fünfe, niemals kommen: es sei denn daß die vorgenannteEidgenossenschast einen gemeinen Zug thut durch Lucern oder eine der drei Waldstätte, dann mag er dieFahrt mit ihnen wohl ziehen; ist aber Zug und Fahrt beendet, so stellt er sich unverzüglich wieder dahin,wo er sein soll. Den Vergleich verbriefen, für sich und des Erschlagenen Freunde ihre Landleute, dieLandammänncr und die Landleute ob und nid dem Kernwald.

Abgedruckt im Geschichts freund, I. 83.

4588, 6. Jnni.

Stadtarchiv Thun.

Die Landleute gemeinlich von Unterwaldenobrunt vnd nidrunt dem Kernwalde" künden der Stadtn-hun den Frieden auf, den sie seit lange mit ihr gehabt und zwar von ihrer Eidgenossen von Bern wegenvnd von der buntnisse wegen, so wir zu denen getan haben".