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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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October 1359.

Bttndniß, welches Albrecht von Buchheim, zu den Zeiten Hauptmann und Landvogt Herzog Albrechts sel.,mit der Stadt Zürich auf fünf Jahre gemacht, und wovon nun auf St. Martinstag drei Jahre verflossensind, in der Weise, daß dasselbe für alle unter seiner Verwaltung stehenden Länder von nächstem St. Mar-tinstag ail sieben ganze Jahre unverändert fortdauern soll. Urk. ckä. Zürich, Donstag nach St. Gallentag.

Pergamentene Urkunde mit anhängendem AmtSsivgcl Herzog Friedrichs von Tel, abgedruckt imSolothurncr Wochenblatt, isso, S. S00.

L. Herzog Rudolf, für sich und seine Brüder, bestätigt die von seinem Hauptmann und Landvogt, HerzogFriedrich von Teck abgeschlosseile Verlängerung des Bündnisses mit der Stadt Zürich um fünf Jahrealsodaz si mit den zwain Jaren, als st vormals, stund, noch weren sol hinnenthin siben Jar". Urk. ckck. Wien(am Mittichen nach St. Elsbethen tag.)

Pergamentene Urkunde mit anhängendem großen Reitersiegel Herzog Rudolfs, abgedruckt bei Tschndi, I. tds.

Solothurncr Wochenblatt, isso S. ssl.

Zu dieser Bundeserneuerung gehört auch der Brief Herzog Rudolfs üä. Krems 11. April 1359, wodurch er den Burger-meister Brun in seinen Dienst nimmt. Wir besitzen den Gegenbrief Bruns vom 29. September:

Ich Rudolf Brun, Burgermeister ze Zürich vergich vnd tun kunt offenlich mit disem brief. Wan mich der durch-luchtig j hochgeborn fürst, Herzog Rudolf von Oesterrich, min gnediger Herr, in sinen vnd der hochgebornen sürstenHerzogs Friderichs, Herzog s Albrechts vnd Herzog Lütpolts, siner gebrttder, Rat vnd geheim vnd in ir fnnder gnad,schirm vnd dienst genomen hat, so han ich j denselben minen Herren von Oestrrich gelobd vnd verheizzen mit minentrüwen vnd mit disem gegenwürtigen briefe, vnd han ouch s darüber gesworn einen gelerten eid zu den Heilgen, dazich inen vnd irn Erben vnd ouch allen iren amptlüten alle die wile s so ich leb, dienen vnd inen beraten vnd behulsensin sol getrewlich vnd erberlich in allen fachen vnd daz ich allen iren schaden f heimlich vnd offenlich wenden vnd alleniren nutz vnd er fördern sol mit Worten vnd mit werken, als verr ich mag, an geucrde, ^ vnd daz ich ouch min ganze trüwevnd warheit rechteklich vnd erberlich haben vnd leisten sol wider allermenklichen, nieman s vsgenomen ane allein den Römische»keyser vnd die Burger der Stat Zürich vnd alle min vnd derselben Statt Eitgnozzen. Doch sol > mich dieselbe Eitgnozschaftnit irren an der richtunge vnd süne, die wilent der hochgeborn fürst, Herzog Albrecht selig von Oesterrich s vnd der egenantinin gnediger Herre Hertzog Rudolf von Oesterrich, sin sun, nu ze iüngst nnt der egcnanten Stat Zürich vnd mit iren Eit-gnozzen s genomen vnd gemachet habent, sunder daz ich inen dieselb richtunge vnd süne mit allen puncten vnd artigkclnin aller der mazze j alz si vcrschriben vnd gesworn ist, stethaben, fördern vnd volfüren sol, gentzlich vnd getruwlich an allegeuerde. Vnd darumbe hat der ! egenant min gnediger Herre, Herzog Rudolf von Oesterrich in sinem vnd der vorgenantensiner Brüdern namen mir vnd minen Erben vmb denselben j vnsern dienst, den wir inen getrüwlich tun söllen, verheizze»vnd geben mit sinem offen versigelten briefe tusent gülden, voller, swerer vnd guter ^ slorentiner gewicht vnd Hand mir vndminen Erben dafür gesetzt ze einem rechten »verenden phande hundert gülden geltes vff ir ^ Störe ze Glarus in dein oberNAinpte, die ir vogt ze Glarus, »ver der je den Zeiten ist, mir vnd »innen Erben alle Jar vff sant s Martins tag richten vndgeben sol ane alle irrunge vnd ane alles verziehen. Vnd füllen ouch ich vnd »nine Erben dieselben hundert s Gulden geltsvon der egenanten Störe inne haben vnd niezzen ane allen abschlug, alz lang vntz daz der vorgenant Hertzog Rudolf vonOesterrich s in dem namen als darvor oder sin Erben mir oder minen Erben die vorgenanten tusent Guldi geltent vndverrichtent gar vnd gentzlich, vnd > füllen ouch »vir demselben minem Herrn Hertzog Rudolf vnd sinen brudcrn vnd Erbenderselbe losunge statt tun vnd gehorsam sin, wenn s si wellent vnd si es gcineinlich oder dheiner vnder inen sunderlich a»vns vordrent, ane alle Widerrede vnd geucrde. Dar über hat »nir s ouch der obgenant min gnediger Herr Hertzog Rudolf vonOesterrich in dein namen alz da vor sunderlich zu minem libe durch der gnaden vnd s liebe willen, die'er zu mir hat, vnd ouchvmb die dienste, die ich im getan han vnd noch fürbazzer getrüwlich tun sol vnd mag, ge- j schaffet vnd gegeben ze rechtemlipding mit sinem offenen briefe recht vnd redlich, ze enden miner wile, von der egenanten siner Stüre j ze Glarus alle Jar,die wile ich leb, hundert Guldi, die mir ouch sin Amptman daselbs richten vnd geben sol, Jerlich vf das vorgenant s Zil anealles verziehen. Wenn aber ich von diser weite gescheiden, das got lang wende, so sol dem vorgenanten minem Heren vonOesterrich s sinen brüdern vnd erben dassclb lipding, die hundert guldi geltes, ledig sin gentzlich ane alle irrunge, vnd sullentmine Erben nichtz j nicht damit ze schaffende haben. Wa oder wann ich ouch an der egenanten miner gnedigen Herrenoder ir Amptlüten Rate bin, j da sol ich wisen vnd raten das beste, des ich mich verstan vnd sol ouch daselbs alle geheim Helenvnd verswigen, vngeuarlich, bi s guten guten trüwen. Vnd des vnd aller vorgeschobenen dingen ze warem Vrkund han ich