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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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Januar 1335.

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57.

CoMV. tSSZ, 39. Januar (<1io Inno ponultirNailairuarii).

Tschudl; Chronil I. 38«, »ach Archiv Uri.

Franchiiiils Nusconus, Generalcapitän und Herr zil Como, Beccarius de Beccariis, Podestat daselbstund die Depntirten des Geineinderathes von Conio erklären, daß kein Kaufmann, noch ein Anderer aus denUrteil Lucern, Uri, Ursern, Unterwalden und Schivpz den Zoll, welcher genannt wird poclngiunr ooiuitisVvruovorisis uud der in Como und Bellinzona bezogen wird, zn geben habe, doch so, daß dieses aus be-sonderer Gnade den Vorgenannten gegebene Privilegium nicht mißbraucht werde, nämlich daß Kausleute undAndere aus den genannten Orten nicht Waaren führen, welche andern Personen oder Orten angehören, diediese Zollbefreiung nicht genießen. . ^ Original .qu». »ich. >»°hr »°rh°»d°»,» ,u».

58.

tSSK, 12. u»d 16. Mai.

Stadtarchiv Luccrii.

Schultheiß, Rath- und Gemeinde der Stadt Lucern einerseits, Bischof Niclans von Constanz, derHauptmann, und die Amtleute der Herzoge von Oesterreich anderseits setzen die Streitigkeiten zwischen derStadt Lucern und der Herrschaft Oesterreich auf den Entscheid von neun Schicdrichtern, ihrer aller oder derMehrheit unter ihnen. Die Schiedleute waren: Niclans zen Kinden, Conrad von Bernfels, beide Ritter, undWerner znr Sonne, Bürger zu Basel, Philipp von Kien und Johann von Bubenberg, Ritter, und WernerMünzer von Bern, Heinrich Schupfer, Johannes Futzschin und Heinrich Bilgrin von Zürich. Wenn etilerd^' neun abgeht, so soll der Rath der Stadt, der er angehört, einen andern an seine Stelle setzen.

Anlaßbrief Lucerns äcl. 1336 am nächsten Frontag vor Pfingsten. Als Streitpunkte werdeil be-Mhnct: die neue Münze, Todtschläge, Verwundungen, Raub, Brand und dergleichen, die Verschrciung vonvier Burgern vo» Lucern, Johnnnes Bokli, Johann von Malters, Hermann von Meggen, Werner des Ain-wanns von Rothenburg. Das Compromiß enthält den Vorbehalt:Also das wir harunder von keinerfriheit Vilser Statt gescheiden werden, als wir von alter vnd guter gewonheit har komen sin an alle geuerde."

9. Der Anlaßbrief der österreichischen Amtleute, mit dem Bischof als österreichischen: Hauptmann inSchwaben und Elsaß geloben auch Hartmann von Nuoda, Vogt im Argau, und Ulrich voi: Namschwag,Hauptmann zu Rothenburg, clä. Rothenburg 1336, au dem nächsten Dunrstage vor Pfingsten, behält nachVkzeichnung der gleichen Streitpunkte vor:Also das vnser vorgenannten Herreu die Hertzogeu von Oesterrich,^ur vnd ander ir Amptlüte harunder von keiner friheit noch rechtunge gescheiden werden, als vnser Herren,wir vnd ander ir Amptlüte von alter vnd guter gewonheit har komen sii: an alle geuerde."

Beide Briefe sind abgedruckt bei Kopp, Urkundenbuch I., Nr. 76, 79.

SS.

^ueern. 4SS6, 18. Juni (an dem ncchstcn Cistage vor S. Johanns tag des Topffers zc Sungichtcn).

Stadtarchiv Liiccr». Archiv «bwaldc».

Die neun in: Anlnßbrief vom 12. Mai genannten Schiedrichter voi: Bern, Basel und Zürich an^ Stelle der dort genannten drei Zürcher erscheinen drei andere, Johannes der Mülner, Heinrich der Biber,