86Im Jahr 1791 auf Mittwoch den neunzehntenTag des Weinmonats, Nachmittages zwischen zweyund drey Uhr, auf Requisition des dahierig IhroChurfürstl. Durchl. zu Pfalz=Bayern Hofrath undMedicinae Doctoren, Herrn Abel, hab ich unterschriebener Notarius, in Beyseyn deren hierzu ersuch-ten Endsunterschriebenen Zeugen, deme Assessor undApotheker zur hiesigen Hirschapothek, Herrn Schöl-ler, die sämtlich vorstehende sechszehn Recepten vor-gezeigt, und denselben gefragt:„Ob Er alle diese Recepten wohl kenne, fort ob„selbige positive an denen unter jedem benennten„Tag und Datum zu seiner Apothek gebracht und„darin verfertigt worden?Worauf dieser mir die Antwort ertheilet:„Er kennete diese Ihm vorgezeigte Recepten„sämtlich recht wohl; und alle diese Abschriften„hätte Er aus ihren wahren Originalien, (aus-„ser deme unter Ziffer 1.) selbst abgeschrieben, und„die Urschriften davon hätte er noch alle, ausser„dem ersteren, in seinen Händen, alle wären„von Herrn Hofrath Abel für den nun verlebten„Lord Maxwell ordinirt, auch an denen unter„jedem
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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
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