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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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58meisters Fromm, hatte seit einigen Jahren an einemsehr beschwerlichen Spannen und Drücken in der Herz-grube, einem sauren Aufstossen und hämorrhoidali-schen und hypochondrischen Zufällen sehr gelitten, undlange und anhaltend Mittel dagegen gebraucht.Dieser bekam am 23. Julius 1789 ein heftiges Fie-ber mit Reiz zum Erbrechen, Bitterkeit auf der Zun-ge, Durst und Trockenheit im Munde.Ich gab ihm, da ich ein gastrisch fäulichtes Fiebervermuthete, ein Brechmittel aus dem Brechweinstein,und nachdem dieses die gehörige Wirkung gethan hatte,ein Decoct von Tamarinden, Manna und Glauber-schen Salze.Zum Getränk verordnete ich Gerstenwasser mitWeinsteinrahm abgekocht. Dieses ward einige Tagelang fortgesetzt. Nachdem die stinkenden Stüle auf-gehört hatten, und diese ganz wässericht wurden, in-dessen ein Husten sich einfand, das Fieber aber fort-daurete; so verordnete ich eine Auflösung von Sal-miak mit Campher und Huxhamschen Wein.Am 2. stellte sich wieder Neigung zum Erbre-chen, und ein übler Geschmack ein; worauf ich denBrech-