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Geschichte der Herrlichkeit Neersen und Anrath : mit besonderer Berücksichtigung des alten Pfarrbezirks Anrath mit den Dörfern und Ortschaften Neersen, Schiefbahn, Kehn und Clörath sowie des Schlosses und der Herren von Neersen
Entstehung
Seite
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369Jahren 1844 und 1845 sollte die letztgenannte Landstraßeeinen Kostenaufwand von 11,522 Thlrn. erfordern, und dieseSumme in 15 Jahren erlegt werden, wodurch der Gemeindeeine höhere Steuerlast nicht erwachsen würde. Aus dem Obigengeht zur Genüge hervor, daß Hagen seit uralter Zeit einen selbst-ständigen Gemeindeverband bildete.*Einundvierzigstes Kapitel.Die Höfe und Güter zu Hagen.Gemeindewesen. Abgaben undKriegslaſten.Wie bereits oben bemerkt, hatte die Honnschaft Hagenihre eigenen Scheffen, welche bei den Gerichtssitzungen in Oedtunter dem Vorsitz des dortigen Vogtes zugegen waren.Die Grundherrschaft übte seit ältester Zeit der Abt zuM. Gladbach, was daraus schon hervorgeht, daß fast sämmtlicheHöfe und Güter Kurmudgüter der Abtei waren.Es ist annehmbar, daß die Abtei ursprünglich hier einengroßen Herrenhof besaß, von dem nach der Zersplitterung derHover Hof als Hauptgut bestehen blieb. Auch waren einigehier belegene Güter an das Haus Neersen kurmudig, was aufeine frühere Theilung von Grundstücken zwischen Gladbach undNeersen hinweist. Auf einen frühern Zusammenhang des HoverHofes mit den umliegenden Gütern deuten z. B. der Name„Altenhof“, „Hauß Hof“, der angrenzende „Herrenbusch“ undder nahe „Heimers Hof“ (von Hyemanni — Hofesgenossen).Ueber Rover Hof heißt es in einem alten Dokument:„Hofer Hoff zu Oedt ist ein frey Ritter= und Mannlehen mit