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Geschichte der Herrlichkeit Neersen und Anrath : mit besonderer Berücksichtigung des alten Pfarrbezirks Anrath mit den Dörfern und Ortschaften Neersen, Schiefbahn, Kehn und Clörath sowie des Schlosses und der Herren von Neersen
Entstehung
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344gelegt; die Gräben und Wälle, welche ehemals zur Befestigungdes Ortes dienten, wurden vor etwa 10 Jahren geschlichtet.1817, 10. October bis 1827, 8. October. WilhelmAemilian Firmenich, Pastor.1828, 1. Mai, bis 1844, 3. April. Mathias Grein,Pastor. Geboren zu Köln am 16. Febr. 1800, zum Priestergeweiht am 9. Mai 1823. Sein energisches Auftreten gegendie hier zu Anfang dieses Jahrhunderts entstandene religiöseSecte (der sog. Club. Siehe unten darüber Näheres) ver-anlaßte die gänzliche Auflösung derselben. Grein wurde nachMausbach versetzt, wo er noch lebt.Als Vikar stand ihm zur Seite Hr. Jöcken, (1824 bis1842).1844, 3. April bis 1867. Johann Schnorrenberg,Pastor. Er war geboren zu Sechtem am 27. März 1803,zum Priester geweiht am 28. Sept. 1830 und starb im Jahre1867 im 64 Jahre seines Alters.Als Vikar fungirte gleichzeitig Johann Wolf, geborenzu Werden am 21. November 1829. Er studierte ein Jahrin Bonn, ein Jahr in München, zwei Jahre in Löwen undein Jahr im Seminar zu Köln. Die Priesterweihe empfinger am 4. September 1854, war dann Vikar in Schiefbahnbis zu seinem im Juni 1860 erfolgten Tode.1867—1880. Rütger Joseph Göbels, Pastor. Erwar geboren zu Oidtweiler am 9. Nov. 1826, empfing diePriesterweihe am 2. Sept. 1852, wurde am 22. November1867 zum Pfarrer in Schiefbahn ernannt. In den letztenJahren seiner Pfarrverwaltung war er gleichzeitigDechant des Dekanats Gladbach. Sein Wirken war einsehr thätiges und gesegnetes, und viele Thränen wurden ihmnachgeweint, als er am 5. Dezember 1880 plötzlich, von einemSchlagfluß getroffen, sein Leben beschloß. Als Vikar fusgirtegleichzeitig Hubert Wilhelm Anton Grüneschild ausAachen. Geboren am 29. Juli 1833, zum Priester geweihtim Sept. 1858, wurde er als Vikar zu Schiefbahn ernanntim Sept. 1860, und steht bis heute in Funktion.Dem zeitigen Pastor zu Schiefbahn war seit Jahrhundertendurch die geistliche Behörde das Privilegium ertheilt wordenden von tollen Hunden Gebissenen gesegnetes Brod zu verab-reichen und durch vorgeschriebene Gebete den in Gefahr