305 —.schiefbahn.Von J. P. Lentzen.Achtundzwanzigstes Kapitel.Lage und Alter des Fleckens Schiefbahn..Inhalt: Zur Topographie. —Namen und Alter. — Grundherrnund Gericht.Den südöstlichen Theil des ausgedehnten, alten Pfarr-sprengels Anrath bildete das Dorf oder der Flecken Schie f-bahn mit den dazu gehörigen Höfen und Gütern, welchezugleich als Bestandtheil des Dingstuhls Schiefbahn dem kur-kölnischen Amte Liedberg untergeordnet waren.Das Dorf lehnt sich an die nördliche Seite der großenNiederung an, welche der Nordkanal durchschneidet und invorhistorischer Zeit ein Wasserlauf inne hatte. Der zur Ge-meinde gehörige Ackerboden besteht großentheils aus lehm-haltigem Sand und der Landbebauer muß durch Fleiß nach-helfen und durch Düngung die Mängel des Bodens ersetzen,so gedeihen hier jetzt alle Getreidearten. Die Bruch-niederungen an der Südseite des Dorfes und der Gehöftesind durch die Melioration der Cultur gewonnen worden undso die wüsten Flächen zu Gärten, Ackerland und Wiesen um-geschaffen.*) Ueber die Begränzung der Gemeinde gegen Süden s. S. 15.39
Druckschrift
Geschichte der Herrlichkeit Neersen und Anrath : mit besonderer Berücksichtigung des alten Pfarrbezirks Anrath mit den Dörfern und Ortschaften Neersen, Schiefbahn, Kehn und Clörath sowie des Schlosses und der Herren von Neersen
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