Druckschrift 
Geschichte der Herrlichkeit Neersen und Anrath : mit besonderer Berücksichtigung des alten Pfarrbezirks Anrath mit den Dörfern und Ortschaften Neersen, Schiefbahn, Kehn und Clörath sowie des Schlosses und der Herren von Neersen
Entstehung
Seite
304
Einzelbild herunterladen
 

304sich von 1698 nachstehende Notiz: mandatum etc. gegenfreiherrn von Nyuenheimb zum Rheitt, selbiges wohll. frei-herrn und dessen halbmann auffem hohen Sandt Conradinsinuirt,“ so daß derselbe also zu dieser Zeit schon imBesitz ist.Als frei werden von diesem Gute angeführt: daß hauß9 ruth., der Vorhoff 58 r., der gardt 101 r., Baumgardt111 r. 1797 müssen die 36 Morg. 52 Rth. Land, welchezum Gut gehörten, an Kriegskosten für die Jahre 1794—96die Summe von 357 Rthlr. beitragen. Der Kellnerei=Ver-walter Emans von Kempen bemerkt in einem Briefe, ohnejedoch den Namen zu nennen: „betreff des Ew. hochedelgebzugehörigen Sandhoffs beschwert sich der Scheffen Krausendaß der Verwalter, der Vikar Kellers, diese Lasten nicht ab-tragen wolle.⸫ⵌⴶ⛨⛨Nachtrag zu Kapitel 26 A.Die Ritter von Neersen1318 ist erwähnt Arnoldus de Nyerse als clevischerVasall (p. 266). 1410 besiegelt Henrich, Vogt von derNersen, Ritter, den Heirathsvertrag Wilhelms, Bastard vonGülich mit Johanna von Wachtendonk. Sein Wappen istmit einem Turnierkragen im Schildeshaupt vermehrt (p. 268).Seine Gemahlin hieß Aleid von Holzbüttgen (p. 270). DieAleid von Neersen verkauft 1452 als Wittwe Friedrichsvon der Leiten dem Clarenkloster zu Neuß etliche Hühner-und Kornrenten zu Büttgen, herrührend von Aleid vonHolzbüttgen (p. 271).Berichtigung zu Seite 205.Die Besitzerin der Kollenburg war die Wittwe einesHertmanni, geb. v. Graß zu Geyen.2)1) Als Nachkommen desselben nennt Fahne noch Johann FriedrichJoh. Gottfried — Max Anton — Adolf Engelbert.2) Freundliche Mitth. des Herrn v. Oidtman.