115hoicheit, herrlicheit und gerechtigkeit mit allem fleiß anzeichenenund die bezalung uffkerffen, vnd vf erforderung dafon vfrech-tige vnd fromme rechnung zu thun, In angriffen, fangenund spannen vff des herrn zur Nerschen befelch vnweigerlich... sondern bereitwillich vnd gar fleißig findenlassen, vortin allen sachen den herrn zu Nerssen trew und holt zu sein,seinen schaden . . . . . und bestes zu proeffen nach bestemVermögen, auch alles achterlassens und unnutzen geswetzmussig zu gan vnd sonst in allen Dingen zu verhalten alseinen christlichen bott zusteit und gepurt. So helf mir Gottuf verleuß meines Dienstes belonung vnd uf gepurliche liestraf begangener verfarungh.“Als Schultheiße und Gerichtsschreiber finden sich:1540Johann von Mörs, Schultheiß.1540—1570 Mercator, Gerichtsschreiber.1565—66Theodor Dulchius (Dülcks). Von ihm existirtein dicker Folioband, enthaltend Verträge, Ver-käufe, Uebertragungen, Testamente, Prozessewegen Grundeigenthum 2c. im Kirchen=Archivzu Anrath.1614findet sich Jakobus in der Sittard, Schultheiß.1628Johannes Dülcks, Gerichtsschreibdr. MelchiorHeiden, Schultheiß. Derselbe kaufte mit seinerEhefrau Gertrud Schlauns laut Urkunde vomJahre 1628 einen Begräbnißplatz in der Kirchezu Anrath, er wird noch 1650 angetroffen.1655Johannes Hagen, Gerichtsschreiber.1725Henricus Ferdinandus Lank, Gerichtsschreiberzu Anrath und Secretair des Grafen Virmond,t 14. Juli 1725.1731Johannes Heutzen, Kaiserlicher Notar im AmteLiedberg und Gerichtsschreiber in Anrath.-
Druckschrift
Geschichte der Herrlichkeit Neersen und Anrath : mit besonderer Berücksichtigung des alten Pfarrbezirks Anrath mit den Dörfern und Ortschaften Neersen, Schiefbahn, Kehn und Clörath sowie des Schlosses und der Herren von Neersen
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